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ESA-Ministerratskonferenz

10 Milliarden Euro für die europäische Raumfahrt

Bei der ESA-Ministerratskonferenz im schweizerischen Luzern haben die 22 ESA-Mitgliedsstaaten sowie Slowenien und Kanada 10,3 Milliarden Euro für Weltraumtätigkeiten und -programme bewilligt.

Die ESA-Ministerratskonferenz, das höchste Entscheidungsgremium der europäischen Weltraumorganisation ESA, fand am 1. und 2. Dezember in Luzern statt. Insgesamt bewilligten die für Raumfahrt zuständigen Minister 10,3 Milliarden Euro. "Das ist ein wirklich großer Betrag, der es uns erlaubt, vorwärts zu kommen", sagte der ESA-Generaldirektor Jan Wörner. Deutschland stellt zwei Milliarden Euro bereit und ist damit der stärkste Beitragszahler.

Damit steht einer Verlängerung der Beteiligung an der Internationalen Raumstation bis 2024 nichts mehr im Wege. Auch der zweite Teil der russisch-europäischen ExoMars-Mission, der für das Jahr 2020 geplant ist, kann durchgeführt werden. Obwohl im Oktober das ExoMars-Landemodul Schiaparelli auf dem Mars abgestürzt ist, werden knapp 440 Millionen Euro zusätzlich genehmigt. 

Nicht ausreichend finanzielle Mittel gab es hingegen für die Asteroidenabwehrmission AIM(Asteroid Impact Mission). "Wir werden dennoch weitermachen", so Wörner. Zwar nicht mit dem ursprünglichen AIM-Projekt, aber doch mit verschiedenen Asteroiden-Aktivitäten. Dafür gebe es auch die Nachfrage sowie die nötigen Gelder der ESA-Mitgliedsstaaten.

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