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Europäisches Satellitennavigationssystem

14 Galileo-Satelliten sind im Orbit

Das Europäische Satellitennavigationssystem wächst weiter: eine Sojus-Rakete brachte am Dienstag die Galileo-Satelliten 13 und 14 in ihre Umlaufbahn.

Die Sojus startete um 10.48 Uhr (MESZ) vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guyana. Knapp vier Stunden nach dem Start erreichten die Galileo-Satelliten namens Danielè und Alizée ihre Umlaufbahn in rund 23.000 Kilometern Höhe. Das teilte die europäische Raumfahrtagentur ESA am Dienstag mit.

In den kommenden Tagen werden im ESOC-Kontrollzentrum in Darmstadt erste Funktionstests der beiden Satelliten durchgeführt. Nächste Woche übernimmt dann das Galileo-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen die Steuerung der Satelliten.

Nach diesem siebten Galileo-Start besteht die Konstellation des europäischen Satellitennavigationssystems nun aus 14 Satelliten. Bis 2020 soll das System auf 30 Satelliten ausgebaut werden. Schon im Herbst soll Galileo weiteren Zuwachs bekommen: Dann soll erstmals eine Ariane 5 vier Satelliten gleichzeitig in ihre Umlaufbahn befördern.

Gebaut werden die so genannten FOC-Satelliten (Full Operational Capability) von OHB System in Bremen. Zehn davon sind nun im Orbit, vier Satelliten stammen noch von Astrium (heute Airbus Defence and Space). 

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