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Europäisches Satellitennavigationssystem

Galileo-Bodenkontrolle erreicht volle Redundanz

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Die Datenleitung zwischen den Kontrollzentren in Oberpfaffenhofen und Fucino ist nun voll funktionsfähig.

Über die Datenverbindung zwischen den beiden Kontrollzentren in Deutschland und Italien können unter anderem alle Satelliten-Telemetriedaten geteilt werden, wie Airbus Defence and Space am Mittwoch mitteilte. Airbus in Portsmouth ist der Hauptauftragnehmer für das Galileo-Bodenkontrollsegment und damit für die Standorte Oberpfaffenhofen und Fucino sowie für sechs Telemetriestationen verantwortlich.

Die Bestätigung der vollen Funktionsfähigkeit der Verbindung zwischen Oberpfaffenhofen und Fucino sei ein wichtiger Schritt für das Galileo-Programm, so Airbus. Die Kontrollzentren sind nun redundant, das heißt in Notfällen oder bei Fehlern in einem der Zentren kann die Kontrolle der Galileo-Konstellation komplett vom anderen Standort übernommen werden.

Das europäische Satellitennavigationssystem umfasst derzeit 18 Satelliten im Orbit. Acht Satelliten warten noch auf ihren Start, im Dezember werden vier davon mit einer Ariane 5 ins All gebracht. Weitere acht Satelliten wurden im Juni beim Bremer Satellitenbauer OHB bestellt.

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