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Internationale Raumstation

NASA zahlt weiter für Sojus-Flüge zur ISS

Die NASA hat die Verträge mit Roscosmos zum Transport von amerikanischen Astronauten zur ISS verlängert. Die Kosten liegen bei 490 Millionen Dollar.

Wie NASA-Chef Charles Bolden in einem offenen Brief an den Kongress ausführte sind diese Ausgaben notwendig, weil die nach dem Ende der Shuttle-Flüge angestoßene Entwicklung von US-Raumkapseln weit hinter den Plänen liegt. Dies wiederum, so beklagt Bolden, hat seinen Grund darin, dass die notwendigen Mittel von den Abgeordneten und Senatoren über Jahre nicht im im vollen Umfang bewilligt wurden.

Derzeit sind nach den Ausführungen von Charles Bolden sowohl Boeing als auch SpaceX mit ihren Projekten so weit, dass ab 2017 wieder Astronauten von Florida aus in die Erdumlaufbahn starten könnten. Allerdings, so warnt der NASA-Chef, werde dies nur gelingen, wenn im Haushalt 2016 genügend Geld für die so genannte Commercial Crew Transportation Capability (CCtCap) eingestellt werden. Sonst drohe nämlich ein Buch der Festpreisvertärge schon im Frühjahr/Sommer nächsten Jahres mit entsprechenden Konsequenzen für den Zeitplan.

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