25.04.2016
FLUG REVUE

Chinesische RaumstationKernmodul soll 2018 gestartet werden

China will das Kernmodul "Tianhe-1" seiner geplanten Raumstation 2018 in den Orbit bringen.

Fotos von Scott Kelly von der ISS 3

China will bis 2022 eine eigene Raumstation im Orbit haben. Foto: NASA  

 

China will das Kernmodul seiner ersten Raumstation 2018 starten. Das teilte die chinesische Weltraumbehörde vergangene Woche mit.

Die Raumstation soll etwa 2022 fertig sein. Dann soll sie aus dem Kernmodul namens "Tianhe-1" sowie aus zwei Weltraum-Laboren bestehen. Jedes Modul liegt nach Angaben der chinesischen Weltraumbehörde rund 20 Tonnen.

Sollte die Internationale Raumstation nach 2024 nicht weiter betrieben werden, wäre die chinesische Raumstation die einzige Forschungsmöglichkeit im Weltall.

Bemannter Raumflug dieses Jahr geplant

Noch dieses Jahr will China sein zweites Weltraumlabor Tiangong-2 in den Orbit bringen. Ebenfalls für dieses Jahr ist im Rahmen der Shenzou-11-Mission ein bemannter Raumflug von zwei Astronauten zu Tiangong-2 geplant. 2017 will China erstmals das Fracht-Raumschiff Tianzhou-1 zur Tiangong-2 schicken und wichtige Systeme testen. Perspektivisch sei auch der Start eines Weltraumteleskops geplant.

Mit Tiangong-1 hat China im September 2011 sein erstes Weltraumlabor gestartet. Seine Mission wurde im März 2016 beendet. In den kommenden Monaten wird die Tiangong-1 ihren Orbit verlassen und in der Atmosphäre verglühen.

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www.flugrevue.de/Ulrike Ebner


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