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Kometenmission Rosetta

Lander Philae fällt in den Ruhezustand

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Nach dem Verbrauch des Batteriestroms und ohne genügend Einstrahlung auf die Solarzellen ging der Lander Philae am Samstag um 1:36 Uhr in den Schlafmodus. Er hatte etwa 56 Stunden durchgehalten und schon viele Daten geliefert.

Die vorerst letzte Kommunikationsphase begann um etwa 23.30 Uhr am Freitagabend. Philae sendete die wissenschaftlichen Daten für den Bohrer SD2 und das Instrument COSAC. Zu Beginn des Kontakts hatten die Ingenieure im Lander Control Center des DLR noch weitere Kommandos zu Philae geschickt.

Der Lander noch in der Nacht Messungen mit dem Instrument Ptolomy durch, nahm zwei Bilder mit der ROLIS-Kamera auf und durchleuchtet gemeinsam mit dem CONSERT-Instrument auf dem Orbiter Rosetta den Kometen Churuymov-Gerasimenko.

Außerdem gelang es dem Team im LCC, den Körper des Landers mit den Solarpaneelen um 35 Grad zu rotieren. So ist der Lander besser auf die Sonne ausgerichtet - davon erhofft sich das Kontrollraumteam, dass die Batterien des Landers an seinem recht schattigen Standort sich noch einmal aufladen können, wenn der Komet näher an die Sonne herankommt. "Es könnte sein, dass er bei der Annäherung an die Sonne aufladen kann - das wird aber wahrscheinlich nicht in den nächsten zwei Monaten sein", schätzt Koen Geurts, der technische Leiter des Landers.

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