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LISA Pathfinder

Technische Probleme verzögern Start

Der für den 2. Dezember geplante Start einer Vega-Trägerrakete mit dem LISA-Pathfinder-Raumfahrzeug der ESA an Bord wird wegen technischer Probleme verschoben.

Eigentlich sollte eine Vega-Trägerrakete am 2. Dezember um 4.15 Uhr GMT (5.15 CET) die europäische Sonde LISA Pathfinder vom Weltraumbahnhof Kourou aus ins All bringen. Doch wegen technischer Probleme wurde der Start verschoben, wie die europäische Weltraumorganisation ESA am Dienstag mitteilt. Die Sonde sei aber in einem sicheren und stabilen Zustand.

In der letzten Phase der Startkampagne sei ein technisches Problem aufgetreten, das weitere Analysen erfordere. Für Mittwoch ist eine Überprüfung der Ergebnisse geplant. Dann soll eine Entscheidung über einen möglichen Start am 3. Dezember fallen.

LISA Pathfinder ist eine Technologie-Demonstrations-Mission, die den Weg für das von der ESA geplante Gravitationswellenobservatorium eLISA (evolved Laser Interferometer Space Antenna) ebnen soll. 

eLISA soll ab 2034 Gravitationswellen aus dem All beobachten und wichtige Erkenntnisse unter anderem über Supernovae, enge Doppelsternsysteme und die Entstehung des Universums liefern. Mit LISA Pathfinder will die ESA im Weltraum Technologien für eLISA erproben.

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