14.11.2012
FLUG REVUE

Mars Odyssee setzt Arbeit mit redundanter Ausrüstung fort

Die den Mars umrundende NASA-Sonde Mars Odyssee setzt ihre Arbeit fort, nachdem das Regime von der Bodenkontrolle auf redundante Systeme umgestellt worden ist.

Dazu gehört auch der Reserve-Hauptcomputer, der seit dem Start im Jahre 2001 noch nie genutzt worden war. Am 11. November schickte der Orbiter erstmals nach der Umstellung Daten des Rovers Curiosity zur Erde, indem er die sogenannte "B-side"-UHF-Verbindung nutzte (Ultra-High Frequency). Nach und nach wird die Sonde auch wieder für ihre eigene wissenschaftliche Arbeit eingerichtet.

Wie viele andere hochkomplexe und vor allem teure Raumflugkörper hat auch Mars Odysse Systeme an Bord, die für den Fall von Ausfällen redundant angelegt sind. Nachdem genau diese Situation beim Lageregelungssystem A eingetreten war, haben die Sepzialisten in wochenlanger Arbeit die Umschaltung vorbereitet und nunmehr abgeschlossen. Sie entschlossen sich, die Sonde komplett auf das Reservesystem umzustellen, weil nicht sicher ist, wie lange die anderen Hauptbaugruppen noch zufriedenstellend arbeiten werden.

Damit kann Mars Odyssee, die Marssonde mit der bislang längsten Arbeitszeit am Roten Planeten, wieder voll auf Sendung gehen. Während der Neuausrichtung von Mars Odyssee übernahm der Mars Reconnaissance Orbiter die Aufgaben als Relaissatellit für Curiosity.

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flugrevue.de/Matthias Gründer


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