12.02.2013
FLUG REVUE

Nachschub für die Internationale Raumstation

Am 11. Februar um 18.42 Moskauer Zeit startete in Baikonur eine Sojus-Trägerrakete mit dem Raumfrachter Progress M-18M an Bord.

Dies war bereits der sechste Sojus-Start in diesem Jahr und der insgesamt 1800. eines Trägers der Raketenfamilie R-7. Schon kurz nach Beginn der Mission wurde die Nutzlastverkleidung abgesprengt und das Raumschiff auf der berechneten Flugbahn in Richtung der ISS ausgesetzt. Wie schon einmal im vergangenen Jahr dauerte der Zielanflug nur rund sechs Stunden statt wie in früheren Jahren zwei Tage. Möglich ist das dank einer verbesserten Steuersoftware, die in diesem Jahr erstmals auch bei einer bemannten Mission zum Einsatz kommen soll.

Der kurze Flug ermöglicht unter anderem die Mitnahme von frischem Obst und Gemüse, das die Astronauten an Bord bei ihren Langzeitflügen besonders vermissen. Aus diesem Grunde wurde die Ankopplung um 00.35 Uhr Moskauer Zeit - während der fünften Erdumkreisung -  auch besonders gefeiert. Neben den üblichen Treibstoffvorräten, Wasser, Atemluft und Verbrauchsmitteln gab es traditionell auch persönliche Post sowie auf Wunsch der russischen Kosmonauten Nowizki, Tarelkin und Romanenko Rauchwürstchen mit Knoblauch und Käse. Ob unter den insgesamt 2,6 Tonnen Fracht auch Wunsch-Leckereien für die NASA-Kollegen Ford und Marshburn sowie den Kanadier Hadfield waren, wurde nicht bekanntgegeben.

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flugrevue.de/Matthias Gründer



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