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NASA startet Sonnenobservatorium IRIS

NASA startet Sonnenobservatorium IRIS

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Die NASA hat heute morgen den Sonnenbeobachtungssatelliten IRIS (Interface Region Imaging Spectrograph) in eine 600 Kilometer hohe Polarbahn gebracht.

Am späten Nachmittag Ortszeit startete das Trägerflugzeug Lockheed L-1011 "Stargazer" von Orbital Sciences mit der Pegasus-XL-Rakete unter dem Rumpf von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien aus. Um 22.27 Uhr wurde die Rakete ausgeklinkt, welche danach das Triebwerk zündete und weiter in die Höhe stieg. 13 Minuten nach dem Start wurde der Satellit ausgesetzt; weitere drei Minuten später entfalteten sich die Solarzellenflächen. Der Start war der vorläufig letzte, den die NASA von einer Pegasus-Rakete durchführen ließ.

Das nur 140 Kilogramm wiegende Teleskop gehört zu den Small Explorer Missions der NASA und soll Daten über die Bewegung des solaren Plasmas in der unteren Atmosphäre sammeln, jener Region zwischen der nur 6000 Grad heißen Photosphäre und der auf mehr als zehn Millionen Grad aufgeheizten Korona der Sonne. Hier entsteht unter anderem der Sonnenwind, der auch auf unsere Erde Einfluss hat. Damit ergänzt IRIS die Beobachtungen des Solar Dynamics Observatory der NASA und des japanischen Sonnenbeobachtungssatelliten Hinode.

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