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Nordkorea startet Weltraumrakete

Raketenstart sorgt für weltweite Empörung

Nordkorea hat am Sonntag mit der Trägerrakete Unha-3 einen kleinen Satelliten in eine polare Erdumlaufbahn geschickt. Weltweit steigt die Sorge, dass Nordkorea die Rakete auch atomar bestücken könnte.

Nordkorea hat am Sonntag vom Raumbahnhof Sohae Space Center in der Nordprovinz Phyongan eine Trägerrakete vom Typ Unha-3 (Milchstraße) gestartet. Nach Angaben der Parteizeitung Rodong Sinmun wurde der neu entwickelte Erdbeobachtungssatellit Kwangmyongsong-4 (Leuchtender Stern) in einen polaren Orbit gebracht.

Der Start der nordkoreanischen Rakete sorgt weltweit für Empörung. Das Regime um Machthaber Kim Jong Un hat den Start vor einigen Tagen angekündigt, ohne den genauen Zeitpunkt zu benennen. Nordkorea behauptet, sein Raumfahrtprogramm sei rein wissenschaftlicher Natur. USA, Südkorea und Japan befürchten allerdings, dass sich dahinter Tests für Technologien atomar bestückter Interkontinentalraketen verbergen. Das würde gegen eine Resolution des UN-Sicherheitsrats verstoßen.

Die USA berzeichnen die Aktion als "destabilisierend und provokativ". Selbst China, Nordkoreas engster Verbündeter, distanziert sich. Der UN-Sicherheitsrat, der in einer eigens anberaumten Sondersitzung am Sonntag über die Konsequenzen beriet, verurteilt den Raketenstart und kündigte eine Resolution mit weiteren Sanktionen gegen Nordkorea an.

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