04.03.2014
FLUG REVUE

Academy Awards in HollywoodOscar für „Gravity“ – die NASA gratuliert

Am 2.März 2014 wurden in Hollywood die Oscars verliehen. Unter anderem erhielt Alfonso Cuarón die goldene Statuette für die Beste Regie beim Raumfahrtdrama „Gravity“ mit Sandra Bullock und George Clooney in den Hauptrollen. Die NASA ist begeistert.

gravity

Sandra Bullock als Dr. Ryan Stone in „Gravity“. © Warner Bros. Pictures  

 

Weitere Oscars gab es für die Beste Filmmusik, die Beste Kamera, den Besten Schnitt, den Besten Ton, den Besten Tonschnitt und die Besten visuellen Effekte. Neben diesen sieben Auszeichnungen war der Film noch als Bester Film und für das Beste Szenenbild nominiert, und schließlich gab es eine Nominierung für Sandra Bullock als Beste Hauptdarstellerin. Schon bei den British Academy Film Awards, den Golden Globe Awards und den Critic’s Choice Movie Awards dieses Jahres war der Film der große Abräumer.

In dem Film geht es um die Zerstörung eines Space Shuttles, des Weltraumteleskops Hubble und großer Teile der ISS in Folge des Einschlags von Weltraumschrott sowie um den verzweifelten Überlebenskampf zweier Astronauten, die sich gerade auf einem Außenbordeinsatz befinden (Bullock, Clooney). Trotz einiger künstlerischer Freiheiten loben Experten die überwiegend große Detailtreue des Films, nicht zuletzt deshalb, weil sich Regisseur und Hauptdarsteller die fachliche Unterstützung der NASA sicherten. Allerdings legte die NASA großen Wert auf die Feststellung, dass die ISS nicht nur bestmöglich gegen Weltraumtrümmer geschützt sei, sondern die Astronauten auch hervorragend ausgebildet seien, um mit allen möglichen Havariefällen im All fertig zu werden.

Bullock hatte Cady Coleman als Mitglied der 26. Stammbesatzung an Bord der Station angerufen, um von ihr Tipps für ihre Arbeit am Film zu erhalten. Coleman selbst bestätigte, dass die ISS im Innern tatsächlich so aussehe wie im Film dargestellt, und selbst die dargestellten Experimente und physikalischen Effekte den Realität entsprächen. „Filme wie dieser bringen die Realität zu uns nach Hause und zeigen uns, dass wir alle, auch die Menschen auf der Erde, Weltraumreisende sind“, betonte die Astronautin. Noch in der Oscarnacht übermittelten Richard Mastracchio, Michael Hopkins und Koichi Wakata von der derzeitigen 38. Stammbesatzung den Filmemachern ihre Gratulationen.

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flugrevue.de/Matthias Gründer


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