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Reger Verkehr an der Raumstation

ISS bereitet sich auf den Empfang neuer Astronauten vor

Drei Mitglieder der 37. ISS-Stammbesatzung, Fjodor Jurtschichin, Karen Nyberg und Luca Parmitano, nahmen am 1. November in ihrem Raumschiff Sojus TMA-09M Platz, koppelten vom Rasswet-Modul ab und flogen zum Ende der Station, wo sie am Heck des Servicemoduls Swjesda wieder anlegten. Dieses Kopplungsaggregat war nach dem Ablegen des europäischen Raumtransporters ATV 4 „Albert Einstein“ frei geworden.

Das Manöver war notwendig geworden, weil die ältere Kapsel an Rasswet einer jüngeren Platz machen muss: Sojus TMA-11M wird laut Plan am 7. November starten und sechs Stunden später an der Station anlegen. An Bord befinden sich Sojus-Kommandant Michail Tjurin, NASA-Astronaut Rick Mastracchio sowie der japanische Raumfahrer Koichi Wakata. Nach ihrer Ankunft werden zum ersten Mal drei Sojus-Kapseln an der ISS angekoppelt sein und sich seit Oktober 2009 zum ersten Mal wieder neun Astronauten gleichzeitig an Bord aufhalten.

Mit dem neuen Schiff wird gleichzeitig eine spezielle Fackel mit dem Olympischen Feuer zur Station gebracht und wenig später von Oleg Kotow und Sergej Rjasanski bei einem symbolischen „Fackellauf" im freien Raum gezeigt. Am 10. November dann wird sie von Jurtschichin, Nyberg und Parmitano wieder zur Erde zurück gebracht, wenn diese nach fünf Monaten Aufenthalt an Bord der Station nach Hause fliegen. Vorher aber werden sie mit einem Teil des verbliebenen Treibstoffs noch einmal die Bahn der ISS anheben und dann mit dem Rest die Abstiegsmanöver in die Atmosphäre bestreiten. Deshalb also der Wechsel: Weil solche ISS-Bahnmanöver nur entlang der Längsachse der Station, die dabei mit der Flugrichtung identisch sein muss, möglich sind, musste das „alte Schiff" ans Heck verlegt werden.

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