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Shutdown in den USA

NASA ist handlungsunfähig

Der Shutdown der US-Regierung macht auch vor der nationalen Luft- und Raumfahrtbehörde nicht Halt: 98 Prozent aller Beschäftigten wurden in den Zwangsurlaub geschickt.

Damit ist die NASA die am stärksten von der Zahlungsunfähigkeit der Regierung betroffene Behörde; nur die wichtigsten Kontrollzentren, wie zum Beispiel jene für den Betrieb der ISS und der Marsrover, haben noch eine Notbesetzung. Weil jedoch die meisten der zahlreichen Einrichtungen, Forschungszentren und Labors von privaten Sicherheitsfirmen bewacht werden, die aber wiederum auf den Lohn für ihre Arbeit pochen, türmen sich hier neue Probleme auf. Auch die Website der NASA ist derzeit abgeschaltet.

Inzwischen hat der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin angekündigt, dass er ab dem 7. Oktober die ersten 3000 Mitarbeiter in unbezahlten Zwangsurlaub schicken werde, weil entweder ausstehende Zahlungen der Regierung oder aber nicht stattfindende Inspektionen seitens Regierungsbeamter die Weiterarbeit unmöglich machen. Bei einem längeren Andauern des Shutdowns werden für den Beginn jeder angefangenen Woche weitere Beurlaubungen angekündigt. Welche Auswirkungen das auf die Raumfahrtsparte des Unternehmens hat, ist noch nicht abzusehen. 2000 Beurlaubungen meldete ebenso United Technologies; bis Monatsende könnten es 5000 sein, teilte der Konzern mit.

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