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Remote Tower Control

Schweden baut Airport-Fernüberwachung aus

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Die Flughäfen Malmö, Östersund, Umeå und Kiruna sollen künftig nicht mehr vor Ort von Lotsen betreut werden, sondern zentral von einem Remote Tower Center aus.

Die schwedische Flugsicherung LFV will an vier weiteren Regionalflughäfen Fernüberwachung einsetzen. Der schwedische Rüstungs- und Luftfahrtkonzern Saab stellt dafür die technische Infrastruktur zur Verfügung, wie das Unternehmen mitteilte.

Der Vertrag umfasst neben Kamerasystemen für die Airports Malmö, Östersund, Umeå und Kiruna auch ein Remote Tower Center (RTC) am Stockholm Arlanda Airport mit Kapazität zur Betreuung von mehr als 20 digital verbundenen Flughäfen. Das System soll 2019/2020 in Betrieb gehen.

Saab hat die Remote-Tower-Technologie bereits am schwedischen Airport Örnsköldsvik eingeführt, der als erster fernüberwachter Flughafen weltweit seit April 2015 vom rund 160 Kilometer entfernten RTC Sundsvall aus von Lotsen betreut wird. Demnächst soll das System auch an den Flughären Sundsvall and Linköping in Betrieb gehen. Mit Remote-Tower-Systemen sollen zum einen Kosten gespart werden, aber auch die Flexibilität bei der Einteilung der Lotsen sowie die Sicherheit erhöht werden. 

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