Spektakuläre Katapult-Tests

Frankreichs Flugzeugträger „bombardiert“ Hafenbecken

© Marine Nationale 10 Bilder

Bei der Überprüfung der Katapulte schoss der französische Flugzeugträger Charles de Gaulle zur Simulation von Flugzeugen Dummys ins Hafenbecken von Toulon. Das Spektakel bleibt kein Einzelfall.

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Nach umfangreichen Wartungsarbeiten musste die französische Marine die Katapulte ihres Flugzeugträgers Charles de Gaulle überprüfen und kalibrieren. Da die Verwendung echter Flugzeuge zu gefährlich ist, kamen spezielle Blöcke zum Einsatz. Sie simulierten die auf dem Carrier zum Einsatz kommenden Dassault Rafale und Northrop Grumman E-2C Hawkeye. Die Dummys besaßen verschiedene Massen, um die jeweiligen Beladungskonfigurationen der Fluggeräte nachzustellen. Die maximale Kapazität liegt bei rund 23 Tonnen.

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Mehrfach abgeschossen

Nach dem Abschuss fischten Schlepper die Blöcke aus dem Wasser und brachten sie zum Träger zurück. Anschließend hievte sie ein Kran wieder auf das Flugdeck für einen erneuten Abschuss. Das Vorgehen diente auch zum Training der Mannschaft, die pro Katapult insgesamt 64 "Schüsse" abgab. Die Versuche fanden bis zum 21. November bei der französischen Marine-Basis in Toulon statt.

© Marine Nationale

Zur Simulation der zu startenden Flugzeuge dienten mit Rädern versehene Metallblöcke.

Dampfgetriebene Katapulte

Wie die aktuellen Nimitz-Träger der US Navy verfügt die nukleargetriebene Charles de Gaulle über dampfgetriebene Katapulte – allerdings nur zwei statt vier. Das 261,5 Meter lange Flaggschiff der Marine Nationale ging im Mai 2001 in Dienst und kann bis zu 40 Flugzeuge und Hubschrauber beherbergen.

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Neuer Carrier

Die französische Marine arbeitet bereits an einem Nachfolger: Der Bau des Porte-Avions de Nouvelle Génération (PA-NG) soll Ende 2025 oder Anfang 2026 beginnen. Zum Einsatz kommen dann auch elektromagnetische Katapulte wie auf der neuen Ford-Klasse der Navy. Auch auf dem amerikanischen Träger kamen zum Test der Einrichtungen Dummys auf Rädern zum Einsatz.

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