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Start-up Airbus Aerial

Airbus steigt ins zivile Drohnengeschäft ein

Bislang fokussierte sich Airbus bei unbemannten Fluggeräten auf militärische Drohnen. Mit dem Start-up Airbus Aerial soll sich das nun ändern.

Airbus will sich das Geschäft mit zivilen Drohnen erschließen. Dazu gründete der Luftfahrtkonzern das Start-up-Unternehmen Airbus Aerial, wie Airbus am Mittwoch auf der Drohnenmesse Xponential in Dallas mitteilte.

Airbus Aerial soll sich zunächst auf die Entwicklung neuer Bilddienste konzentrieren. Dazu gehört unter anderem die Zusammenfassung und Analyse von Luftaufnahmen von Drohnen, Satelliten, hochfliegenden Flugzeugen wie dem Zephyr und anderen Quellen. Solche Bilder sind beispielsweise für Versicherungen interessant, die nach einem Hurrikan Schäden begutachten können. Aber auch Landwirtschaft, Öl- und Gasindustrie sowie Regierungen sieht Airbus Aerial als potentielle Kunden.

"Zusätzliche Geschäftsfelder von Airbus Aerial werden künftig im Bereich von Lastdrohnendiensten sowie in der Vernetzung mithilfe von Luftfahrzeugen liegen", sagte Dirk Hoke, CEO von Airbus Defence and Space.

Airbus Aerial hat seinen Sitz in Atlanta, Georgia und wird von Jesse Kallmann geführt. "Drohnen sind nur ein Teil eines viel größeren Gesamtbildes", so Kallmann. Airbus Aerial soll verschiedene Luft- und Raumfahrttechnologien in einer gemeinsamen Software-Infrastruktur zusammenbringen.

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