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Weltraummüll oder Mikrometeorit?

ISS-Besatzung muss Leck abdichten

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Ein zwei Millimeter großes Leck in einer angedockten Sojus-Kapsel hat die Besatzung der ISS am Donnerstag auf Trab gehalten. Der dadurch aufgetretene Druckverlust konnte aber gestoppt werden.

Die ISS-Besatzung "Expedition 56" habe das Leck erfolgreich repariert, meldete die NASA am Freitag. Der Kabinendruck an Bord der Raumstation halte. Am Donnerstag hatte die Bodenstation einen leichten Druckverlust bemerkt, während die Astronauten schliefen. Er war so gering, das die Bodenkontrolle die Raumfahrer schlafen ließ, so dass diese erst nach dem regulären Wecken an die Reparatur gehen mussten.

Nach einer Bestandsaufnahme hatte sich ein Leck in der an das russische ISS-Modul Rassvet angedockten Raumkapsel Sojus MS-09 als Ursache des Druckverlusts erwiesen. Möglicherweise entstand es durch den Einschlag eines Mikrometeoriten oder durch Weltraumschrott. Die genaue Ursache wird noch untersucht.

Sojus-Kommandant Sergey Prokopyev brachte, in Absprache mit der Bodenkontrolle, auf das Leck ein mit Kunstharz getränktes Gewebe auf, dass die zwei Millimeter große Öffnung erfolgreich abdichtete. Laut NASA bestand keine Gefahr für die Besatzung. Weitere Schritte seien nicht erforderlich. Man beobachte den Kabinendrucktrend weiter. Am Freitag könne die Besatzung ihren regulären Arbeitsplan wieder aufnehmen.

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