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A380 Lufthansa Intro

Lufthansa hat A380 übernommen

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Lufthansa hat bisher 15 A380 bestellt. Am 19. Mai war es soweit. Bei Airbus in Hamburg-Finkenwerder übernahm die Airline ihr neues Flaggschiff für die Langstrecke.

A380 Lufthansa Intro

Nach der Übergabe in Hamburg-Finkenwerder flog die A380 nach Frankfurt. Dort hat die A380-Flotte der Lufthansa (LH) künftig ihre Heimatbasis. Derzeit hat die Airline bereits vier Airbus A380 in der Flotte, mit den Kennungen D-AIMA, D-AIMB, D-AIMC,und D-AIMD. Die ersten Strecken im Flugplan sind Tokio, Peking und Johannesburg.

In Frankfurt hat LH bereits eine Wartungshalle für den Riesen-Airbus gebaut. Außerdem werden die Gatepositionen vorbereitet. Die deutsche Fluggesellschaft ist seit Jahrzehnten Airbus-Kunde - unter anderem mit A300, A310, A320, A330 und A340.

Nach Angaben von Lufthansa wurde das erste Großbauteil der ersten Lufthansa A380 am 23. Oktober 2007 von Prüfern der Fluggesellschaft inspiziert. Im Herbst 2009 war das erste Flugzeug mit der Serbeinnummer MSN 038 fertiggestellt und flog Anfang Oktober zur Innenausstattung von Toulouse nach Hamburg-Finkenwerder.

Bereits im Frühjahr 2007 hob aber schon ein Airbus A380 unter Lufthansa Flugnummer ab. Die deutsche Fluggesellschaft war Partner von Airbus beim Route Proving. Damals führten die Flüge nach New York, Hongkong und Washington.

In der Flotte der Lufthansa löst die A380 nach rund 20 Jahren die Boeing 747-400 als Flaggschiff ab. Dennoch bleibt auch die Baureihe von Boeing noch langfristig im Bestand. Lufthansa hat zur Modernisierung die 747-8 bestellt.

Aber nicht nur beim Flugbetrieb ist der Airbus A380 für die Lufthansa ein Thema. Seit Jahren hat sich auch Lufthansa Technik auf den fliegenden Riesen spezialisiert. Neben den Wartungsarbeiten für die eigene Flotte gibt es auch diverse Kooperationen, zum Beispiel das Joint Venture Spairliners.

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2.7.2008 - 26 Tage - Route Proving

Landung in New York JFK während des Route Provings (C) AIrbus Photo

Bei drei so genannten "Route Proving-Flügen" nach New York, Hongkong und Washington, D.C. stand der normale Flugbetrieb auf dem Testprogramm - inklusive schneller Abfertigung am Flughafen. Gemeinsam mit Lufthansa erprobte Airbus den Alltagseinsatz der A380.

Zunächst nahm die A380 Kurs auf New York. Einen Tag später ging es wieder zurück nach Frankfurt und dann direkt von dort nach Hongkong. Zurück aus Fernost startete die A380 nach nur rund zwei Stunden wieder in Richtung Nordamerika. Die Umlaufzeiten ähnelten dem Einsatz bei der Airline.

Kofferverladung, Reinigen, Ein- und Aussteigen der Passagiere - beim Route Proving musste die A380 ihre Alltagstauglichkeit unter Beweis stellen. Die Passagiere klickten sich durch das Unterhaltungsprogramm, speisten an Bord mehrere Menüs, besuchten die Waschräume und klappten die Sessel durch alle möglichen Positionen.

Zerknüllte Zeitungen, Schlafdecken auf dem Boden - nach der Landung in New York, Hongkong oder Washington sah es in der A380 nicht mehr nach liebevoll gepflegtem Testflugzeug - sondern hartem Airline-Alltag aus. Doch auch in diesem Bereich bewies das Flugzeug seine Praxistauglichkeit. Rund ein halbes Jahr später stellte Singapore Airlines die A380 in den Liniendienst - mit problemlosem Service für die Reisenden an Bord.

English Summary: One of the hardest test campaigns for the A380 was not done by engineers and test pilots - during the route proving in Larch 2007, several hundred passengers went on bord and flew to New York, Hong Kong and Washington. Airbus and Lufthansa looked for the operational performace of the plane, checked the turnaround times and the passenger service.

Lufthansa Langstreckenentwicklung

Die A380 der Lufthansa beim Start in Hamburg Finkenwerder. Foto und Coypright: Airbus / Brinkmann

In den 1950er Jahren baute Lufthansa ihre Langstreckenflotte zunächst noch mit Propellerflugzeugen wieder auf. Als Höhepunkt dieser Entwicklung zählt die Lockheed Super Star.

Vor rund 50 Jahren rollte dann die erste Boeing 707 an den Start. Damit begann das Düsenzeitalter bei Lufthansa auf der Langstrecke. Auch das nächste Flaggschiff stammte aus Seattle. Anfang der 1970er Jahre übernahm Lufthansa ihre erste Boeing 747-100. Rasch folgte die 747-200 und der Frachter 747-200F.

Im Jahr 1989 übernahm Lufthansa dann die 747-400. Bis zum A380-Start Mitte Mai ist der Jumbo das größte Flugzeug in der Lufthansa-Flotte. Aber auch mit dem Start der A380 setzt Lufthansa auf einen Flottenmix in diesem Segment. Die Airline ist großer Kunde für die Boeing 747-8.

Frage: Welches Kennzeichen hat die A380 bei Lufthansa?

Der erste Airbus A380 für Lufthansa "D-AIMA" trägt den Namen Frankfurt/Main. Foto und Copyright: Airbus / Lufthansa Media

Die Buchstabenkombination AI nimmt Lufthansa als Zeichen für Airbus Industrie. Außerdem steht das A auch für die Größe des Flugzeuges. Das Mike-Alpha steht dann für das individuelle Flugzeug. Bis zum Ende des Jahres 2010 folgten bei der Lufthansa dann die D-AIMB, D-AIMC und AIMD.

Zusätzlich gab die Gesellschaft den Flugzeugen noch Städtenamen. Dies sind bisher bei der Airbus A380-Flotte der Lufthansa: Frankfurt, München, Tokio und Peking.

Frage: Wo wird die A380 in Deutschland zu sehen sein?

Airbus A380 der Lufthansa auf dem Werksgelände in Finkenwerder. Foto und Copyright: Lufthansa

Inzwischen sind vier Airbus A380 der Lufthansa in Hamburg-Finkenwerder zur Innenausstattung eingetroffen. Kurz vor der Übergabe absolvieren die Flugzeuge auch noch mehrere Abnahmeflüge.

Während der Indienststellung wird die Lufthansa mehrere deutsche Airports zu Trainingszwecken ansteuern. Dieses sollen folgende Flughäfen sein:

31. Mai
Flughafen Karlsruhe.

1. Juni
Flughafen Leipzig.

2. Juni
Linientraining auf den Strecken Frankfurt - Stuttgart - Zürich - Wien - Dresden - Linz - München - Frankfurt.

3. Juni
Linientraining auf den Strecken Frankfurt - Berlin-Tegel - Hannover - Hamburg - Bremen - Düsseldorf - Köln/Bonn - Frankfurt.

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