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Airbus A340-200

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Der Airbus A340-200 ist ein vierstrahliges Verkehrsflugzeug für die Langstrecke des europäischen Flugzeugherstellers Airbus. Die A340-200 ist eine verkürzte Variante des A340-Basismodells A340-300.

Die A340-200 ist über 4 m kürzer als die A340-300 und wurde für größere Langstrecken konzipiert. In einer Einklassenbestuhlung können mit einer A340-200 maximal 420 Passagiere befördert werden. Eine typische Zweiklassenbestuhlung bietet 303 Fluggästen Platz. In einer Dreiklassenkonfiguration mit maximal 239 Passagieren kann eine A340-200 eine Reichweite von über 14.000 km vorweisen. Die A340-200 wird ausschließlich mit vier CFM56-Triebwerken von CFM International betrieben.

Entwicklung und Meilensteine der A340-200
Die Flugzeugfamilien A340 und A330 wurden zeitgleich entwickelt. Das Programm A340 wurde am 5. Juni 1987 gestartet. Zunächst erfolgte der Erstflug der Basisvariante A340-300 am 25. Oktober 1991, bevor am 1. April 1992 auch die A340-200 mit dem Kennzeichen F-WWBA ihren Jungfernflug absolvierte. Die europäische Zulassung erhielt die A340-200 gemeinsam mit ihrem größeren Schwestermodell A340-300 am 22. Dezember 1992. Die Lufthansa stellte 1993 ihre erste A340-200 in Dienst. Am 27. Juli 1993 erlangte die A340-200 auch die Zulassung durch die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA.

Im Jahr 1994 stellte die A340-200 einen neuen Streckenrekord für vierstrahlige Passagierflugzeuge auf. Die A340-200 schaffte bei einem Testflug von Paris nach Auckland eine Strecke von mehr als 19.000 km ohne Zwischenlandung. Diesen Rekord hält die A340-200 bis heute.

Variante A340-200E
Bei der Variante A340-200E steht das „E“ für enhanced, was auf Deutsch „verbessert“ bedeutet. Im Gegensatz zur ersten Version der A340-200 erhielt sie stärkere CFM-Triebwerke, ein höheres maximales Abfluggewicht und zwei zusätzliche Kraftstofftanks, die im Frachtraum der A340-200E untergebracht waren.

Die erste Bestellung für die A340-200E tätigte Prinz Jefri des Sultanats Brunei. Die bestellte Maschine wurde allerdings nie ausgeliefert und verblieb bis 2002 am Flughafen Schönefeld in Berlin, nachdem sie von Lufthansa Technik ausgestattet worden war. Von 2002 bis 2007 war die Maschine in Hamburg-Fuhlsbüttel abgestellt. Saudi Arabian Royal Flight, zuständig für Reisen und Frachttransport des Königshauses beziehungsweise der saudischen Regierung, übernahm schließlich in 2008 dieses einzige gebaute Exemplar der A340-200E.

Herstellung A340-200
Die Komponenten der A340-200 wurden an verschiedenen Standorten des Airbus-Konzerns hergestellt. Die A340-200-Endmontage erfolgte bei Airbus in Toulouse an einer gemeinsamen Produktionsstraße der Flugzeugfamilien A340 und A330.  

A340-200 – Bestellungen und Auslieferungen
Die A340-200 litt trotz ihrer geringeren Größe an hohen Betriebskosten, die mit denen der A340-300 vergleichbar waren. Aufgrund dessen und ihres kleinen Einsatzspektrums für größere Langstrecken wurde die A340-200 nie ein kommerzieller Erfolg. Insgesamt verkaufte Airbus nur 28 Maschinen des Typus A340-200. Im Jahr 2002 wurde die Produktion des Airbus A340-200 eingestellt.

Technische Daten
Modell Airbus A340-200
Hersteller Airbus
Land International
Passagierkapazität 239 (3 Klassen) Personen
maximale Passagierkapazität 420 Personen
Besatzung 2 Personen
Antrieb Vier Turbofans
Rumpflänge 59,42 m
Rumpfhöhe 16,84 m
Rumpfdurchmesser 5,64 m
Kabinenlänge 46,08 m
Kabinenhöhe 2,40 m
Kabinendurchmesser 5,28 m
Spannweite 60,30 m
Flügelfläche 361,60 m²
Flügelpfeilung 30 Grad°
Leermasse 129.500 kg
Maximale Startmasse 253.500 kg
Maximale Nutzlast 43.500 kg
Kraftstoffkapazität 119.405 kg
Maximale Geschwindigkeit 915 km/h / Mach 0.86
Reisegeschwindigkeit 870 km/h / Mach 0.82
Startrollstrecke 3.017 m
Dienstgipfelhöhe 12.525 m
Reichweite 14.816 km / 8.000 nm mit 239 Passagieren
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