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Airbus-Riese als Kapitalanlage

Dritte A380 für deutschen Fonds "Hannover Leasing"

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Die deutsche Fondsgesellschaft Hannover Leasing sucht für ihre dritte A380-800, ein Flugzeug von Emirates, noch Anleger. Es ist bereits der 51. Flugzeugfonds der Finanzierungsspezialisten.

Die Hannover Leasing habe mit dem Vertrieb des dritten A380-Fonds "Flight Invest 51" begonnen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Dabei handele es sich um das erste Beteiligungsangebot, das entsprechend den Richtlinien des im Juli 2013 in Kraft getretenen Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) konzipiert worden sei, und zugleich um den 51. von Hannover Leasing insgesamt aufgelegten Flugzeugfonds. Der Airbus A380-800, in den der Fonds investiere, sei langfristig an die Fluggesellschaft Emirates vermietet. Das Investitionsvolumen des Fonds betrage insgesamt 250 Mio. US-Dollar.

Das Fondskonzept sehe vor, während der Grundmietzeit das von privaten Investoren eingebrachte Eigenkapital zurückzuführen und das aufgenommene Fremdkapital vollständig zu tilgen, ohne dass hierzu Erlöse aus einem späteren Verkauf des Flugzeuges eingesetzt würden. "Dieses konservative Konzept hat sich bereits bei unserem Vorgänger-A380-Fonds bewährt und ist bei sicherheitsorientierten Anlegern auf eine sehr positive Resonanz getroffen", sagt Andreas Ahlmann, Geschäftsführer von Hannover Leasing. "Damit tragen wir auch der Tatsache Rechnung, dass der A380 ein noch relativ junger Flugzeugtyp ist, für den bisher noch keine Erfahrungswerte aus Verkäufen oder aus der Weitervermietung vorliegen. Mit unserem sicherheitsorientierten Konzept gelingt es uns, gerade mit den speziellen Eigenschaften des A380 für unsere Investoren ein bei keinem anderen Flugzeugtyp darstellbares Chance-/Risiko-Verhältnis zu erreichen."

Das Fondskonzept sehe eine zehnjährige Grundmietzeit sowie zwei alternative Mietverlängerungsoptionen für Emirates vor. Verlängere Emirates die Mietzeit auf zwölf Jahre, liege die Miete für die gesamte Mietzeit unverändert auf dem anfänglichen Niveau. Im Falle einer Verlängerung auf 15 Jahre nach Ablauf der Grundmietzeit orientiere sich die Miete für den Verlängerungszeitraum an der dann geltenden Marktmiete, wobei jedoch eine Mindestmiethöhe vereinbart worden sei. Bei jeder der möglichen Optionen werde das Eigen- und Fremdkapital vor einer eventuellen Weitervermietung vollständig zurückgeführt, ohne dass dafür Mittel aus der Veräußerung des Flugzeugs erforderlich seien.

Anleger können sich mit einem Betrag von mindestens 20.000 Euro beteiligen. Von den 250 Mio. US-Dollar Gesamtinvestitionsvolumen entfielen rund 109 Mio. US-Dollar auf das Eigenkapital. Die prognostizierten Auszahlungen begännen bei 5,1 Prozent im Jahr und stiegen bis 2025 auf elf Prozent an. Für die Jahre 2026 bis 2028 betrügen sie 17 Prozent bis 18 Prozent p. a. Bezogen auf das eingesetzte Eigenkapital erhielten die Anleger prognostizierte Gesamtrückflüsse in Höhe von rund 217 Prozent bei einer Laufzeit von rund 15 Jahren.

Anteilseigner der Hannover Leasing sind die Landesbank Hessen-Thüringen (49,34 Prozent), die Hessisch-Thüringische Sparkassen-Beteiligungsgesellschaft mbH (48,00 Prozent) sowie Friedrich Wilhelm Patt (2,66 Prozent). Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Pullach bei München konzipiert strukturierte Finanzierungen sowie geschlossene Fonds und andere Beteiligungsmöglichkeiten für private und institutionelle Investoren. Das Gesamtinvestitionsvolumen der von Hannover Leasing verwalteten Vermögenswerte beläuft sich auf rund 15,2 Milliarden Euro.

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