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Airline dementiert Medienberichte

Ryanair: Keine US-Langstreckenflüge

Die irische Niedrigpreisfluggesellschaft Ryanair hat am Donnerstag Berichten widersprochen, ihr Aufsichtsrat habe die Prüfung der Aufnahme von Langstreckenflügen beschlossen.

"Angesichts der aktuellen Medienberichte wünscht der Aufsichtsrat klarzustellen, dass er die Aufnahme transatlantischer Flüge weder erwogen, noch beschlossen hat", meldete die Ryanair PLC in Dublin am Donnerstagabend in einer offiziellen Börsenmitteilung. Man plane auch keinerlei Entscheidungen dieser Art, so das Unternehmen.

Zahlreiche Medien hatten nach der jüngsten Aufsichtsratssitzung behauptet, der Ryanair-Aufsichtsrat habe entschieden, nun auch bald mit den seit längerem erwogenen Langstreckenflügen zu beginnen. Ryanair erwägt seit Jahren, etwa ein Dutzend europäischer Ballungsräume mit einem Dutzend nordamerikanischer Ballungsräume zu verbinden. Dabei soll aber eine andere Marke als Ryanair benutzt werden. An Bord der Niedrigpreis-Langstreckenairline wären auch Sitze einer Premium Economy Class geplant, um zahlungskräftigere Geschäftsreisende zu erreichen.

Laut Ryanair würde sich das Konzept kaufmännisch rentieren. Vorbedingung sei aber die preiswerte Verfügbarkeit von rund zwei Dutzend Langstreckenflugzeugen, deren Preise momentan, laut Ryanair, zu hoch lägen. Deshalb hatte die Airline bislang erklärt, die weitgehend ausgearbeiteten Langstreckenpläne frühestens in "vier bis fünf Jahren" realisieren zu wollen.

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