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Antonow-124-Besatzung im attackierten Hotel

Volga-Dnepr trauert um Besatzungsmitglieder in Bamako

Die russische Frachtfluggesellschaft Volga-Dnepr trauert um sechs ihrer Besatzungsmitglieder, die in Mali Opfer des terroristischen Anschlags auf ihr Hotel wurden.

Am 19. November habe eine Antonow An-124-100 von "Volga-Dnepr" Baumaschinen aus Oslo in Norwegen nach Bamako in Mali geliefert, teilte die Fluggesellschaft mit. Nach Abschluss des Fluges hätten zwölf Mitarbeiter des Unternehmens sich vor dem nächsten Flug zur vorgeschriebenen Erholungspause im Hotel Radisson Blu befunden, als dieses am 20. November gegen 7.00 Uhr Ortszeit attackiert worden sei. Bewaffnete Kämpfer der Terrororganisation "Al-Murabitun" hatten 21 Hotelgäste ermordet, bevor Sicherheitskräfte aus mehreren Nationen eingreifen und den Anschlag beenden konnten.

Sechs Mitglieder der Volga-Dnepr-Besatzung konnten dabei aus dem Hotel gerettet werden. Weitere sechs Mitglieder, darunter ein Navigator, ein Funker, ein Flugingenieur, ein Lademeister und zwei Fracht-Verladungsexperten wurden Opfer des Anschlags. Sie seien mit Hilfe der russischen Botschaft identifiziert worden. Eine Boeing 737 soll die Überlebenden und die Opfer des Anschlags nach Russland bringen. Psychologen betreuen die Angehörigen. Volga-Dnepr drücke den Familien ihr tiefes Mitgefühl aus und habe die Fahnen vor ihrer Verwaltung auf Halbmast gesetzt, so die Airline.

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