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CFK-Flügelproduktion mit "aggressiver Rate"

Northrop Grumman und Airbus forschen gemeinsam

Im Rahmen eines neues Kooperationsprogramms wollen Northrop Grumman und Airbus gemeinsam Flügel- und Strukturteile aus Kohlefaser-Verbundwerkstoff entwickeln und bauen.

US-Branchenriese Northrop Grumman und Airbus haben am 16. Oktober ein neues Kooperationsprogramm mit dreijähriger Laufzeit vereinbart. Unter dem Titel “Wing of Tomorrow” ("Flügel von Morgen") wollen die Partner die Produktion von Flügeln aus Verbundwerkstoff vorantreiben. Dabei sollen die Kosten gesenkt und die Produktionsraten "aggressiv" erhöht werden, teilte Northrop Grumman mit. Mit dem Kooperationsprogramm wird die bestehende Zusammenarbeit ausgebaut.

Im Mittelpunkt stehen komplexe Strukturteile für die Flügel, die ohne Autoklaven gebaut werden sollen und die hohe Produktionsraten ermöglichen. Northrop Grumman produziert bereits CFK-Stringer und -Spante für die A350-900 und A350-1000 im  "Aircraft Commercial Center of Excellence" in Clearfield, Utah. Bisher wurden 200.000 CFK-Teile für die A350 geliefert. Nun sollen neue Materialeigenschaften, Geometrien, aerodynamische Formen, Flügelarchitektur und Verarbeitungsmethoden in die stark automatisierte Fertigung mit höchsten Qualitätsansprüchen integriert werden.

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