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Doch keine A320

O'Leary will zurück zur Boeing-Einheitsflotte

Ryanair Group-Chef Michael O'Leary will offenbar auch bei Lauda zukünftig Boeing 737 einsetzen. Dabei scheint die Lauda-Belegschaft dem Ryanair-Chef generell ein Dorn im Auge – weil sie zu wenig Entgegenkommen zeige.

"Wir haben Airbus-Flugzeuge bestellt, die in den kommenden zwölf Monaten geliefert werden sollten", zitiert die Nachrichtenagentur "Reuters" O'Leary. "Wir werden fast alle diese Bestellungen stornieren." Die Ryanair Group hätte sie von Leasingunternehmen gemietet.

Doch keine Diversivizierung

Noch im Februar hatte das Ryanair-Management geplant, die Lauda-Flotte von 23 auf 38 Airbus A320 zu vergrößern. Der Kauf der österreichischen Lauda im Jahr 2018 wurde von Beobachtern als Schritt hin zu einer Diversifizierung der Flotte gewertet. Die 737 MAX-Krise schien diese Entwicklung zu begünstigen. Die Pandemie leitet nun eine Kehrtwende ein.

Lauda als Dorn im Ryanair-Pelz

Nun kämpft die Ryanair Group wie andere Airlines weltweit mit den Folgen der Covid-19-Krise. Und mit den Lauda-Mitarbeitern. Sie zeigen nach Ansicht von O'Leary zu wenig Entgegenkommen in der Krise. Sollte sich das bis Ende Mai nicht ändern, werde die Lauda-Basis in Wien schließen.

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