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EASA gründet Task Force

Risiko von Drohnenkollisionen im Fokus

Die europäische Flugsicherheitsbehörde EASA hat eine Task Force ins Leben gerufen, die sich mit den Gefahren von Kollisionen zwischen Drohnen und Flugzeugen beschäftigen soll.

Eine Task Force der EASA soll die Risiken von Zusammenstößen zwischen Drohnen und Flugzeugen bewerten. Das teilte die europäische Flugsicherheitsbehörde am vergangenen Donnerstag mit.

Die Task Force umfasst nach Angaben der EASA auch Vertreter von Flugzeug- und Triebwerksherstellern. Sie soll alle relevanten Vorkommnisse, darunter diejenigen in EU-Mitgliedsstaaten, überprüfen, vorhandene Studien zum Thema analysieren, die Schwachstellen von unterschiedlichen Flugzeug-Kategorien untersuchen (Frontscheiben, Triebwerke, Zelle) und die Möglichkeiten weiterer Forschung und Tests beleuchten.

Ende Juli soll die Gruppe ihre Ergebnisse und Empfehlungen veröffentlichen und bei einem Workshop mit Interessensvertretern diskutieren.

Momentan entwickelt die EASA ein Regelwerk zum sicheren Betrieb von Drohnen in Europa. Darin wird auch das Kollisionsthema eine Rolle spielen. Anvisiert wird eine Kombination verschiedener Maßnahmen, beispielsweise dass Drohnen nur mit Sichtkontakt und in einer Höhe von unter 150 Metern geflogen werden dürfen, registriert werden müssen und nur mit Sondergenehmigung in der Nähe von Flughäfen betrieben werden können.

AERO2016_Interview+Footage_Drohnen. AERO 2016 - Drohnen. Copyright: Messe Friedrichshafen
4:36 Min.
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