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Flugbetrieb soll weitergehen

Small Planet Airlines stellt Insolvenzantrag

Die deutsche Charterfluggesellschaft Small Planet Airlines hat beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg einen Antrag auf Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestellt.

Der Schritt erfolge aufgrund der angespannten finanziellen Lage des Unternehmens, wie Small Planet Airlines am Dienstagabend mitteilte. Der Insolvenzantrag soll es der Airline ermöglichen, das Unternehmen zu restrukturieren. 

Der Flugbetrieb von und nach Deutschland und den Niederlanden soll fortgeführt werden, alle Flugpläne bleiben laut Small Planet Airlines gültig. Gebuchte Tickets behielten ebenfalls ihre Gültigkeit. Das Luftfahrtbundesamt hat nach Angaben der Fluggesellschaft gegen die Weiterführung des Flugbetriebs keine Einwände geäußert. Das Amtsgericht Berlin-Charlottenburg habe den Insolvenzantrag genehmigt und als Sachverwalter Joachim Voigt-Salus bestellt.

Small Planet Airlines Deutschland erhielt im April 2016 die deutsche Flugbetriebsgenehmigung und fliegt für deutsche Reiseveranstalter zu Zielen am Mittelmeer, nach Ägypten und auf die Kanaren. Die Fluggesellschaft unterhält Basen in Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Paderborn, Hurghada und Amsterdam. Zur Flotte gehören seit dem Sommerflugplan 2018 neun Airbus A320 und A321.

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