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Handelsstreit mit China?

Boeing kürzt 787-Produktionsrate

Boeing hat angekündigt, den Großraumzweistrahler 787 in den nächsten beiden Jahren mit verminderter Produktionsrate zu bauen. Grund seien befürchtete Handelskonflikte.

Bei der Vorlage der Quartalszahlen teilte Boeing am Mittwoch mit, man werde ab Ende 2020 die monatliche Produktionsrate der 787 von jetzt 14 Flugzeugen auf zwölf Flugzeuge im Monat senken. Diese Planung erfolge aufgrund des „aktuellen Marktumfelds“, was sich insbesondere auf den US-Handelskonflikt mit China beziehen dürfte. Nach zwei Jahren plant Boeing, ab etwa 2022, wieder zur heutigen Rate zurückzukehren. Boeing hatte, in der Hoffnung auf neue chinesische Orders, erst Anfang 2019 angekündigt, die 787-Rate zu erhöhen.

Boeing plant außerdem für Ende 2020, nach einer erhofften Wiederfreigabe der 737 MAX, deren monatliche Produktionsrate von jetzt 42 auf dann 57 Flugzeuge im Monat steigern zu können.

Den Erstflug der 777-9 erwartet Boeing nun erst für Anfang 2020 und die erste Auslieferung demzufolge erst 2021. Der größte Zweistrahler der Welt erhält derzeit nochmals überarbeitete GE9X-Triebwerke.

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