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Konsequenz aus Germanwings-Absturz

EASA will medizinische Anforderungen an Piloten verschärfen

Die europäische Flugsicherheitsagentur EASA schlägt eine Reihe von Veränderungen bei den regelmäßigen Gesundheitschecks von Piloten vor.

Das EASA-Positionspapier beeinhaltet neue Anforderungen an die Medicals, die regelmäßigen Gesundheitschecks von Piloten. Dazu gehört eine umfassende Beurteilung der mentalen Gesundheit, eine verbesserte Nachverfolgung der Patientengeschichte bei psychischer Erkrankungen, aber auch eine Verschärfung der Untersuchung hinsichtlich Drogen- und Alkoholmissbrauchs.

Zudem soll die Qualität der flugmedizinischen Untersuchung verbessert werden, indem Fliegerärzte besser geschult werden. Die EASA will künftig auch Betrugsversuche bei den Medicals stärker unterbinden. Dazu sollen flugmedizinische Zentren und Fliegerärzte verpflichtet werden, alle unvollständigen medizinischen Einschätzungen an die entsprechenden Behörden weiterzuleiten.

Die Vorschläge der EASA an die Europäische Kommission sind Teil des Aktionsplans nach der Germanwings-Katastrophe vom März 2015. Damals hatte der Copilot von Flug 9525 den Airbus A320 gezielt zum Absturz gebracht. Das Positionspapier dient nun als Basis eines Gesetzesvorschlags der EU-Kommission Ende des Jahres.

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