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Langjähriger Vertragsstreit beendet

Boeing und Spirit einigen sich

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Boeing und der Zulieferer Spirit AeroSystems haben in dieser Woche eine Grundsatzeinigung erzielt. Damit scheinen langjährige Meinungsverschiedenheiten über 787 und 737 ausgeräumt.

Boeing bestätigte allgemein die am 2. August erfolgte Absichtserklärung für eine Einigung. Spirit, ein ausgelagertes, früheres Boeing-Werk in Wichita, hängt mehrheitlich von Boeing-Aufträgen ab. Meinungsverschiedenheiten soll es bei mehreren Programmen gegeben haben. Dabei war unter anderem strittig, welche Mengenrabatte Boeing bei seinem Zulieferer erhält, wenn in einem Programm zusätzliche Flugzeuge gebaut werden.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg meldete, Boeing habe die erwartete Produktionsmenge des Dreamliners von 1003 auf 1300 Flugzeuge angehoben und fasse planerisch bereits den Bau von insgesamt 1405 Flugzeugen ins Auge. Im Gegenzug bilde Spirit beim Dreamliner-Programm weitere Rückstellungen über 353 Millionen Dollar. Boeing muss Verluste aus der Anfangszeit der 787 in zweistelliger Milliardenhöhe abbauen. Auch für die 737 MAX soll eine Einigung erzielt worden sein. Der Spirit-Kurs reagierte an der New Yorker Börse mit einem deutlichen Anstieg. Der Zulieferer setzte außerdem seinen vorhergesagten Jahresgewinn herauf.

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