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Sucherfolg vor Australien?

Flug MH370: Mögliche Trümmer entdeckt

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Die verstärkte Suche im neuen Suchgebiet vor der australischen Westküste hat zwei große, treibende Objekte im Meer zutage gefördert. Die australische Regierung schließt einen Zusammenhang mit dem vermissten Flugzeug nicht aus.

Die beiden treibenden Objekte seien bis zu 24 Meter lang und befänden sich leicht östlich des seit dieser Woche abgesuchten Gebietes, 3500 Kilometer südwestlich der australischen Westküste bei Perth, teilte die australische Regierung mit. Die Ablage der Trümmer entspreche der örtlichen Meeresströmung. Noch sei nicht klar, ob es sich um allgemeines Treibgut handele, etwa treibende Container, oder tatsächlich um Trümmer der verschollenen Boeing 777-200ER.

Die neuesten Spuren gehen auf die Auswertung von Satellitendaten durch die "Australian Geospatial Intelligence Organisation" vom Donnerstagmorgen zurück. Diese Aufnahmen stammen vom 16. März. Suchflugzeuge der Stützpunkte Perth und Pearce wurden an die Verdachtsstellen entsandt, um die Trümmer visuell zu identifizieren. Derzeit erschweren schlechte Sichtbedingungen diese Arbeit. Die beiden ersten Suchflüge kehrten am Donnerstag ohne Ergebnis zum Nachtanken zurück, weil niedrige Wolkenuntergrenzen und Regen eine optische Suche im Zielgebiet zu sehr erschwert hatten. Laut australischen Angaben waren am Donnerstag insgesamt vier Suchflugzeuge in einem Suchgebiet von 23000 Quadratkilometern Größe im Einsatz. Am Freitag werde die Suche fortgesetzt.

Der bereits alarmierte australische Hochseeversorger "HMAS Success" werde wegen der großen Entfernung noch mehrere Tage brauchen, um das Gebiet zu erreichen. Deswegen hilft der norwegische Frachter "Hoegh St. Petersburg", der sich mit einer Ladung Autos auf dem Weg nach Melbourne und zufällig nahe des Suchgebietes befindet, bei den Sucharbeiten. Ein weiteres Handelsschiff ist unterwegs.

Die USA haben mittlerweile auch ihr Bundeskriminalamt FBI in die offiziellen Ermittlungen zum Verschwinden der Boeing 777-200ER eingeschaltet. Flug MH370 war am 8. März aus unbekannten Gründen mit 227 Passagieren und 12 Besatzungsmitgliedern auf dem Weg von Malaysia nach Peking verschollen. Präsident Obama sagte am Mittwoch, er versichere den Angehörigen der Flugzeuginsassen, dass die Suche nach MH370 für die USA "Top-Priorität" habe.

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