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Swiss und Co.

Airlines in der Schweiz

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Die wohlhabende Schweiz verfügt traditionell über ein dichtes Netz von Fluglinien und über einen hoch entwickelten Luftverkehrssektor. Neben dem klassischen Linienflug hat sich auf der Bereich Ferienflug stark entwickelt, insbesondere, seitdem die Auslandskaufkraft des Frankens stark zugenommen hat. Auch die Niedrigpreisfluggesellschaften, insbesondere easyJet, sind in der Schweiz stark gewachsen. Durch die zentrale geografische Lage der Schweiz in Europa wird deren großes Flugangebot auch oft zum Umsteigen durch auswärtige Fluggäste genutzt.

Swiss International Air Lines

Swiss International Air Lines, kurz Swiss, ist die wichtigste Fluggesellschaft der Schweiz. Die Airline bedient von ihrem Drehkreuz in Zürich und von den Flughäfen in Basel und Genf 74 Ziele in 38 Staaten. Damit stellt sie die einfache Erreichbarkeit der weltweit aktiven Handels- und Fremdenverkehrsnation Schweiz sicher.

Die Flotte von Swiss besteht, Stand April 2013, aus 92 Flugzeugen. Darunter sind fünf Airbus A319, 24 Airbus A320, acht Airbus A321, 14 Airbus A330-300, 15 Airbus A340-300 und 20 Avro RJ100. Ab dem Jahr 2016 wird die A340-Flotte durch sechs, bereits bestellte, Boeing 777-300ER abgelöst. Die Kurzstreckenflotte wird noch davor durch die neue Bombardier CSeries verjüngt, von der 30 Flugzeuge bestellt sind.

Im Gesamtjahr 2012 beförderte Swiss auf 150860 Flügen 15,8 Millionen Passagiere. Sie erreichte eine Auslastung von 82,9 Prozent. Swiss beschäftigt 8067 Mitarbeiter, darunter 1260 Piloten, 3650 Kabinenmitarbeiter und 3157 Mitarbeiter des Bodenpersonals.

Die juristisch aus der Swissair-Tochter Crossair hervorgegangene und deshalb noch immer in Basel ansässige Swiss International Air Lines gehört heute direkt zu Lufthansa. Bei einem Jahresumsatz 2012 von 4,2 Milliarden Euro erwirtschaftete Swiss ein operatives Ergebnis von 191 Millionen Euro. Nicht nur damit gilt Swiss als Vorbild in der gesamten Lufthansa-Gruppe. Die für ihren hohen Bordkomfort bekannten Eidgenossen führten mit ihrer neuen Business Class auch die ersten flachen Schlafsessel ein, noch bevor die Konzernmutter nachzog.

Belair Airlines

Die Flugzeuge von Belair tragen die Farben der Air Berlin Gruppe (Archivbild), sind aber in der Schweiz registriert. Foto und Copyright: Airbus

Die 2001 als Nachfolgerin der traditionsreichen Balair gegründete Belair Airlines AG aus Zürich ist auf den Ferienflugverkehr spezialisiert. Belair befindet sich seit Oktober 2009 im Besitz von airberlin. Betrieben werden zwei Airbus A319-100 und sechs Airbus A320-200 in den Farben der Air Berlin Group, die man an ihrer schweizer Registrierung erkennen kann. Innerhalb der EU verkehrt Belair unter dem Airline-Kürzel "AB" (airberlin), außerhalb der EU dagegen aus verkehrsrechtlichen Gründen unter dem abweichenden Kürzel "4T" (Belair).

Das Streckennetz umfasst vor allem die klassischen Mittelmeerziele, bedient werden aber auch Ägypten und die Kanaren. Belair fliegt nicht nur ab Zürich, sondern auch ab Basel und Genf.

Edelweiss Air AG

Ein Airbus A320 der Edelweiss Air AG. Foto und Copyright: Edelweiss Air AG

Die 1995 gegründete Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss Air AG aus Zürich hat sich auf den Ferienflugverkehr spezialisiert. Seit 2008 gehört Edelweiss zur Lufthansa-Gruppe und ist damit eine Schwester von Swiss. Im Gesamtjahr 2012 wurden 1,3 Millionen Passagiere zu Ferienzielen in 28 Nationen befördert. Die Zielgebiete reichten,neben den klassischen Ferienzielen im Mittelmeerraum, von Südostasien über Afrika bis in den Westen der USA.

Die Flotte besteht aus einem Airbus A330-300, einem Airbus A330-200 und vier Airbus A320. Außerdem werden bei Bedarf Flugzeuge aus dem Bestand von Swiss eingesetzt, darunter Airbus A319 und A320 sowie Avro RJ100. Ab Mai 2014 führt Edelweiss eine neue Business Class auf Langstrecken ein, sowie eine Premium Economy Class. Außerdem werden die Sitze der Economy Class erneuert.

Helvetic Airways

Das Rückgrat der Helvetic-Flotte bildet die Fokker 100. Foto: © Helvetic Airways

Die Schweizer Fluglinie bedient vor allem Ferienziele und hat ihre Partnerschaft mit Swiss International Air Line bis zum Jahr 2017 verlängert.

Helvetic Airways wurde im Herbst 2003 ursprünglich als Low-Cost-Carrier gegründet und ist bis heute in Zürich-Kloten beheimatet. Sie nahm den Flugbetrieb im November 2003 mit einer Fokker 100 und drei Destinationen auf. Im folgenden Jahr erweiterte die Airline ihre Flotte auf sieben Maschinen. Auch das Streckennetz wurde kontinuierlich erweitert. Im März 2006 konnte ein drohender Konkurs abgewendet werden. Allerdings verringerte die Fluggesellschaft Mitte 2008 die Flotte auf vier Fokker 100 und konzentrierte sich ausschließlich auf den Wetlease- und Charterbetrieb.

Heute besteht die Flotte aus sechs Typ Fokker 100, die seit April 2013 von Airbus 319-100 für Charter-Einsätze ergänzt wird. Helvetic fliegt ab den Schweizer Flughäfen Zürich, Bern-Belp und Genf. Zu den Zielen zählen Bari, Brindisi, Bristol, Calvi, Heringsdort, Olbia, Palma de Mallorca und Reus. Drei der Fokker 100 stehen im Rahmen einer ACMI-Partnerschaft im Dienst der Swiss International Air Lines. Die Partnerschaft besteht seit 2006 und wurde am 27. September 2013 ausgebaut. Ab dem Winterflugplan 2013/14 wird eine zusätzliche Fokker 100 aus der bestehenden Helvetic-Flotte für Swiss eingesetzt. Der erneuerte Vertrag gilt bis zum Frühjahr 2017. Seit November 2011 betreibt Helvetic Airways einen eigenen Wartungsbetrieb für die Flotte am Flughafen Zürich. Die Gesamtzahl der Beschäftigten liegt derzeit bei 210 Mitarbeitern.

PH

Flotte Helvetic Airways

Airbus A310-112 HB-JVK (Seriennummer 1886)

Fokker 100 HB-JVC (Seriennummer 11501)

Fokker 100 HB-JVE (Seriennummer 11459)

Fokker 100 HB-JVF (Seriennummer 11466)

Fokker 100 HB-JVG (Seriennummer 11478)

Fokker 100 HB-JVH (Seriennummer 11324)

Fokker 100 HB-JVI (Seriennummer 11325)

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