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Verbundtest aller Systeme vor der Abnahme

BER: Heiße Phase beginnt mit „Wirkprinzipprüfung“

Am neuen Flughafen BER beginnt in dieser Woche die „Wirkprinzipprüfung“ durch den TÜV. Das Ergebnis dieser zweimonatigen Systemtests entscheidet darüber, ob die Gebäude nach jahrelanger Verspätung im Oktober 2020 in Betrieb gehen können.

Die Wirkprinzipprüfung startet im Terminal T1 des künftigen Flughafens. Zwölf Anlagengruppen, darunter die Anlagengruppe 05 (Brandmelde- und Alarmierungsanlagen) und Anlagengruppe 06 (Sicherheitsstromversorgung/ Sicherheitsbeleuchtung) müssen nun im Verbund beweisen, dass alles sicher funktioniert. Die Prüfung führt der TÜV durch. Nur wenn der TÜV nach zweimonatiger Prüfung keine entscheidenden Einwände mehr hat, lässt sich der jetzt geplante BER-Eröffnungtermin im Oktober 2020 noch halten.

Unterdessen feiert der Flughafen am Dienstag das Richtfest für sein neues Zusatzterminal T2. Es entsteht in einfacher Bauweise südlich des BER-Nordpiers und soll sechs Millionen Fluggäste von Niedrigpreisfluggesellschaften im Jahr zusätzlich abfertigen. Damit käme der Flughafen BER auf eine Gesamtkapazität von rechnerisch 40 Millionen Passagieren im Jahr. Tegel und Schönefeld fertigen heute zusammen knapp 35 Millionen Fluggäste im Jahr ab. Die Grafik zeigt das künftige Zusatzterminal T2. Am linken Bildrand befindet sich der BER-Nordpier.

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