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Verlängerte Osterferien und kürzere Arbeitswoche

Airbus kürzt Flügelproduktion

Airbus verringert wegen der Corona-Krise vorübergehend die Flügel-Produktion. Während die britischen Werke verlängerte Osterferien erhalten, arbeitet Bremen pro Woche einen Tag weniger.

Die Standorte in Frankreich und Spanien arbeiteten, nach viertägiger Unterbrechung, seit dem 23. März wieder mit Einschränkungen, teilte Airbus am Donnerstag mit. Die Produktion in Deutschland, UK und den USA laufe mit normalen Raten weiter, so der Hersteller.

Angesichts der veränderten Arbeitsabläufe, die zur Vermeidung von Covid-19-Ansteckungen optimiert worden waren, prüfe man nun, wie sich der Produktionsfluss verändere. Außerdem hätten die Flügelwerke in Großbritannien und Bremen ihren Lagerbestand mit dem kurzfristigen Bedarf der Endmontagelinien verglichen, die nun eingeschränkt wieder anliefen.

Im Ergebnis werde Airbus die Fertigung der Flügelwerke für drei Wochen verringern. Die Flügelwerke in Broughton und Filton verlängerten ihre Osterferien, während Bremen, untern anderem für die Ausstattung der Flügel zuständig, mit verkürzter Arbeitswoche reagiere. Alle Standorte blieben ununterbrochen geöffnet, um eine Belieferung der Endmontagelinien und die eigene Annahme von Komponenten und Material und wichtige Verwaltungsarbeiten sicherzustellen. Nach Möglichkeit würden die Mitarbeiter aber aus dem Home Office arbeiten.

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