22.01.2013
FLUG REVUE

ADAC Luftrettung 2012 gefragter denn je

Die Rettungs- und Intensivtransporthubschrauber der ADAC Luftrettung mussten im Jahr 2012 so viele Einsätze fliegen wie nie zuvor. Insgesamt rückten die „Gelben Engel“ der Lüfte 49243 Mal aus.

Dies bedeutet einen Anstieg von vier Prozent im Vergleich zu 2011, als rund 47 000 Einsätze gezählt wurden. Dabei konnten insgesamt 44 940 Patienten versorgt werden.

Einsatzursache Nummer eins waren mit rund 49 Prozent internistische Notfälle wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen. An zweiter Stelle folgen Unfälle bei der Arbeit, in der Schule, in der Freizeit oder im häuslichen Umfeld mit 15,2 Prozent gefolgt von neurologischen Notfällen mit 12,5 Prozent. Aber auch Verkehrsunfälle (10,1 Prozent) haben die ADAC Luftretter in Atem gehalten.

Am häufigsten wurde im vergangenen Jahr Christoph Europa 1 in Aachen alarmiert. Er absolvierte 2238 Einsätze. Danach folgten Christoph 31 in Berlin (2175) und Christoph 10 in Wittlich (2039).

Eine Ursache für die weitere Steigerung der Einsätze ist unter anderem die Veränderung der Notarztstrukturen in den Flächenbundesländern und eine verbesserte Leitstellentechnik in einigen Gebieten.



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