19.02.2015
FLUG REVUE

Bilanz für 2014 vorgelegtAir France-KLM reduziert Investitionen

Air France-KLM hat die Bilanz des vergangenen Jahres vorgelegt. Der Konzern muss nach einem Umsatz- und Gewinnrückgang nun noch stärker sparen. Dazu werden die Investitionen zurückgefahren.

Air France Airbus A380 Start Foto Michael Lindner

Air France betreibt mit dem Airbus A380 auch das größte Verkehrsflugzeug der Welt. Foto und Copyright: Michael Lindner  

 

Obwohl die Passagierzahlen des französisch-niederländischen Luftfahrtkonzerns Air France-KLM 2014 um 1,3 Prozent stiegen, sanken sowohl Umsatz als auch Gewinn, musste der Konzernschef Alexandre de Juniac heute in Paris eingestehen. "Der Transform 2015-Plan wurde bereits Ende 2014 erfüllt und hat die gewünschten Ergebnisse zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Air France-KLM geliefert", sagte de Juniac in Paris. Die Stückkosten seien im vergangenen Jahr zum dritten Jahr in Folge gesunken. Allerdings hat der Pilotenstreik im abgelaufenen Jahr dem Konzern das Ergebnis verhagelt. Der Umsatz ging um 2,4 Prozent auf 24,9 Milliarden Euro zurück, während der operative Gewinn (EBITDA) um 266 Millionen Euro auf 1,6 Milliarden Euro sank. Wenn die Kosten für den Pilotenstreik - die er mit rund 159 Millionen Euro bezifferte - herausgerechnet würden, hätte sich das EBITDA in den vergangenen drei Jahren um über 50 Prozent verbessert, sagte de Juniac. 

Als neues strategisches Programm hat der Vorstand nun Perform 2020 auf den Weg gebracht, mit dem der Konzernumbau vorangetrieben und die Wettbewerbsfähigkeit verbessert weiter werden soll. Als Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung in den nächsten beiden Jahren kündigte de Juniac an, dass die Investitionen sowohl 2015 als auch 2016 jeweils um 300 Millionen Euro reduziert werden. 



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