22.11.2013
FLUG REVUE

Schwieriges Umfeldairberlin schließt drittes Quartal mit verbessertem EBIT ab

airberlin konnte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im dritten Quartal trotz schwächerer Nachfrage im Hochsommer und weiter reduzierter Kapazität im Vergleich zum Vorjahresquartal um 14 Prozent auf 115,6 Millionen Euro (Vorjahr 101,2 Millionen Euro) verbessern.

weihnachtsflieger

Auch in diesem Jahr betreibt das Unternehmen wieder einen "Weihnachtsflieger". © airberlin  

 

Den Umsatz pro Sitzplatzkilometer (RASK) erhöhte airberlin im dritten Quartal auf 7,66 Cent (Vorjahr 7,62 Cent), der Umsatz pro Fluggast (Yield) stieg auf 124,90 Euro (Vorjahr 122,20 Euro). Die Auslastung konnte auf hohem Niveau bei 87,3 Prozent stabilisiert werden (Vorjahr 87,7 Prozent).

Der Gesamtumsatz veränderte sich bei um 3,9 Prozent reduzierter Kapazität (angebotene Sitzplatzkilometer) um 3,5 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro (Vorjahr 1,40 Milliarden Euro). Trotz des Anstiegs einiger Kostenpositionen konnten die betrieblichen Aufwendungen im Zuge der Umsetzung von Turbine um 4,9 Prozent auf 1.246,5 Millionen Euro (1.311,0 Millionen Euro im Vergleichsquartal 2012) zurückgeführt werden. Das Eigenkapital verbesserte sich im Laufe des dritten Quartals zum Stichtag 30. September um über 100 Millionen Euro auf minus sechs Millionen Euro. Zum Stichtagsabschluss verfügte airberlin über liquide Mittel in Höhe von 312 Millionen Euro, die um 94 Millionen Euro über dem Wert des Vorjahresstichtages liegen, und damit über eine ausreichende Liquiditätsausstattung.

Nach den ersten neun Monaten des Jahres und angesichts der weiterhin herausfordernden Marktbedingungen wird airberlin daher die aktuell durchschnittlichen Markterwartungen für das Jahresergebnis 2013 nur durch Einmaleffekte und sonstige betriebliche Erträge annähernd erreichen können. Daran arbeitet das Unternehmen derzeit.

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flugrevue.de/Matthias Gründer


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