12.07.2017
FLUG REVUE

StrategiewechselAirberlin setzt im Winter auf mehr USA-Flüge

Die deutsche Krisen-Airline bietet ab der Wintersaison weitere Interkontinentalflüge ab Düsseldorf und Berlin an.

Airbus A330-200 airberlin

airberlin setzt die A330-200 für Flüge in die USA ein. Foto und Copyright: airberlin  

 

Mit 63 Prozent und 13 Prozent mehr Flügen in Düsseldorf und Berlin setzt Airberlin ihre Neuausrichtung im Winterflugplan um. „Unser Engagement in Düsseldorf weiten wir erneut aus und stationieren dort mit Beginn des Winterflugplans zwölf statt bisher elf Langstreckenflugzeuge. Diese setzen wir für zusätzliche Flüge in die USA ein. In Berlin-Tegel passen wir daher unsere Kapazitäten an die fragile Infrastruktur an und reduzieren unsere Langstreckenflotte vor Ort um ein Flugzeug auf fünf“, sagt Airberlin-CEO Thomas Winkelmann.

39 Nordamerika-Flüge sind ab Düsseldorf im Programm, darunter Boston, Fort Myers, Los Angeles, Miami und New York (JFK). San Francisco wird als Destination erstmals ganzjährig von der Fluggesellschaft angeboten. Ab Berlin-Tegel wird der Flughafen Miami mit einer zusätzlichen Frequenz fünf Mal wöchentlich bedient. Außerdem steuert die Fluggesellschaft ab Berlin sechs Mal wöchentlich Chicago und fünf Mal wöchentlich Miami an. 18 Flüge verbinden damit im Winter die deutsche Hauptstadt mit US-amerikanischen Zielen. Ergänzt wird das Nordamerika-Angebot mit Flügen nach Curacao, Cancun, sowie nach Kuba und in die Dominikanische Republik.

Auf dem Langstreckennetz der Airberlin kommen Jets des Typs Airbus A330-200 zum Einsatz. Für besonderen Komfort sorgt eine Business Class mit 19 Sitzen sowie 46 XL-Sitze in der Economy Class. Der Sitzabstand in der Economy Class ist laut Airberlin im Branchenvergleich der Größte auf Transatlantikflügen. Als Service-Highlight bietet die Airline zudem an, das reguläre Catering durch ein vorbestelltes Menü eines lokalen Szenerestaurants zu ersetzen.



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