22.09.2017
FLUG REVUE

Nach Gläuberausschusssitzungenairberlin: Verhandlungen gehen weiter

Nach den Sitzungen der Gläubigerausschüsse von airberlin hieß es gestern Abend, die Verhandlungen mit den Bietern würden weiter geführt. Details sollen am Montag bekannt gegeben werden.

airberlin Schriftzug am Flugzeug

Erst nach der Aufsichtsratssitzung am Montag soll es mehr Informationen zum Bieterverfahren bei airberlin geben (Foto: airberlin).  

 

„Der Generalbevollmächtigte der airberlin im Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, Frank Kebekus, der vom Amtsgericht Berlin Charlottenburg eingesetzte Sachwalter, Lucas Flöther, und der CEO der airberlin, Thomas Winkelmann, wurden beauftragt, die Verhandlungen mit den Bietern weiter zu führen und einen Abschluss anzustreben“, so airberlin.

„Da die Auswahl der Bieter und der Abschluss von Transaktionen auch der Zustimmung des Board of Directors der Air Berlin PLC bedürfen, wird der Board of Directors am 25. September zu den Bieterangeboten beraten. Anschließend soll der Stand des Bieterverfahrens der Öffentlichkeit vorgestellt werden“ heißt es weiter.

Unbestätigte Informationen sprechen davon, dass nur noch die Lufthansa, easyJet sowie eine Allianz aus Condor und Niki Lauda im Rennen sind, die verschiedene Teile des Unternehmens übernehmen wollen.

Zudem heißt es nun, dass das Bieterverfahren für die airberlin technik mit ihren rund 850 Beschäftigten nachgelagert zum Bieterverfahren für das Fluggeschäft der airberlin angelegt ist. Der Grund: Zuerst müssen die an der ABT interessierten Investoren Klarheit über die Entwicklungen der Airline haben, um sich dann detaillierter mit der ABT beschäftigen und ein passgenaues Angebot abgeben zu können. Deshalb sieht der Zeitplan im Bieterverfahren für die ABT vor, dass die Bieter ihre Angebote bis zum 6. Oktober vorlegen müssen. Daran schließt sich die Bewertung der verschiedenen Angebote an. Auch für diese Sparte der airberlin gibt es Interessenten, sagte das Unternehmen.



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