16.10.2017
FLUG REVUE

Airliner (Teil 2) A380-Auslieferungen 2016

2016:

Emirates erhielt am 28. Dezember die 205. A380 in Kundenhand, MSN225, A6-EUM, der am 29. Dezember die A380, MSN226 mit der Registrierung A6-EUN folgte. Noch am gleichen Tag erhielt Emirates auch die A380, MSN227, A6-EUO. Damit hat die Airline aus Dubai nun 92 der Riesen in der eigenen Flotte. MSN225 ist die erste A380-842 für Emirates in der künftig gewählten Antriebsvariante mit Rolls-Royce-Triebwerken. Zuvor hatte Emirates stets die A380-861 mit Triebwerken der Engine Alliance gewählt.

Die 204. A380 eines Kunden, MSN231, lieferte Airbus am 22. Dezember als HL7641 an Asiana aus. Damit haben die Koreaner alle sechs bestellten Flugzeuge im aktiven Bestand.

Das 203. Kundenflugzeug, MSN224, wurde am 20. Dezember an Emirates übergeben und dort als A6-EUL in Dienst gestellt.

Den 202. Airbus A380 in Kundenhand übernahm Qatar Airways am 17. Dezember. Der nächtliche Überführungsflug nach Doha startete in Toulouse und nahm zunächst einen nördlichen Kurs ein. Erst über dem britischen Festland drehte die A380-861 mit der Werknummer MSN193 und der Registrierung A7-APG Richtung Südosten endgültig auf Heimatkurs. Viele Leasingflugzeuge, darunter auch A380 anderer Kunden, werden aus juristischen Gründen im britischen Luftraum übergeben. Den ersten Passagiereinsatz übernahm die 7. A380 im Bestand von Qatar Airways am Montag als Flug QR874 nach Guangzhou.

Der jüngste Airbus A380-861 mit der Werknummer MSN223 startete am späten Nachmittag des 9. Dezember aus Hamburg-Finkenwerder nach Dubai. Die 88. A380 im Bestand von Emirates trägt die Registrierung A6-EUK.

Meilenstein bei Airbus: Am 30. November wurde in Hamburg mit der A380-861, MSN222, A6-EUJ für Emirates der insgesamt 200. Airbus A380 ausgeliefert. 21 Flugzeuge davon wurden in diesem Jahr an die Kunden übergeben.

Am 19. November ist der nagelneue, 86. Airbus A380-800 für Emirates aus Hamburg-Finkenwerder als Flug EK7380 nach Dubai gereist. Das Flugzeug mit der Werknummer MSN220 trägt die Registrierung A6-EUH. Der Einsatzbeginn erfolgte am 21. November mit einem Flug nach Hong Kong als Flug EK380.

Der Airbus A380-841 von Asiana Airlines, Werknummer MSN230, wartete am Dienstag als Flug "HL7640" auf dem Vorfeld des Auslieferungszentrums in Finkenwerder auf seine Überführung nach Seoul. Der Auslieferungsflug startete gegen 21.30 Uhr und bei Dunkelheit in seine neue Heimat. Ebenfalls am 25. Oktober erfolgte die Übergabe des Airbus A380-861, Werknummer MSN219, A6-EUG für Emirates und der Überführungsflug nach Dubai, der als "UAE7MP" abhob. Triebwerkslieferant Engine Alliance gratulierte Emirates per Twitter zur jüngsten Übergabe.

Schließlich traf beim Erstflug aus Toulouse als neue Hamburgerin auch noch die neunte A380 für Etihad Airways an der Elbe ein. MSN233 erhält aber noch, wie üblich, in Hamburg ihre Innenaustattung und Lackierung.

Die 84. A380 von Emirates trägt die Registrierung A6-EUF. Unter der Airbus-Übergangsregistrierung F-WWAV war sie als 200. Airbus A380 in der Luft.

Ihren 83. Airbus A380 hat Emirates am 10. September in Hamburg übernommen. Der Riese mit der Werknummer MSN214 startete als EK7380 aus Finkenwerder nach Dubai. Er trägt die Registrierung A6-EUC.

Nachdem Emirates am 30. Juni mit MSN216 ihre 81. A380 übernommen hatte, Registrierung A6-EUD, folgte am 19. August die 82. A380 der Fluggesellschaft. Sie ist als A6-EUE in den Vereinigten Arabischen Emiraten registriert. Airbus hat damit 194 Flugzeuge ausgeliefert.

Am 22. Juni hat British Airways in Toulouse ihre zwölfte A380 übernommen. Damit ist die gesamte BA-Bestellung ausgeliefert. Das Flugzeug mit der Registrierung G-XLEL ist der 13. Airbus A380, den Airbus in diesem Jahr übergeben hat. Die Führung von British Airways hat bereits öffentlich über die Beschaffung weiterer A380 nachgedacht, dabei aber auch den Kauf billigerer, gebrauchter Flugzeuge ins Spiel gebracht.

Emirates hat am 21. Juni in Hamburg ihren 80. Airbus A380-800 übernommen. Das Flugzeug mit der Registrierung A6-EUB startete aus Finkenwerder nach Dubai und machte unterwegs Station in Wien, wohin Emirates ab Juli mit ihrer A380 fliegt.

Der 79. Airbus A380 von Emirates trägt die Registrierung A6-EUA. Die A380-800 mit der Werknummer MSN211 war am 31. Mai in Hamburg-Finkenwerder formell an Emirates ausgeliefert worden. Nach einer Stippvisite auf der ILA flog der für 519 Passagiere in drei Klassen ausgestattete Vierstrahler am 4. Juni seinen ersten kommerziellen Einsatz als Flug EK45 von Dubai nach Frankfurt/Main.

Der jüngste Airbus A380 in Kundenhand, MSN210, ist seit dem 20. Mai der Airbus A380-861, A6-EOZ von Emirates. Das Flugzeug in Langstreckenkonfiguration ist mit 14 Suiten der Ersten Klasse, 76 Schlafsesseln der Business Class und 429 Plätzen der Economy Class bestuhlt.

Etihad Airways hat am 13. Mai ihre achte A380 übernommen. Das Flugzeug mit der Werknummer MSN199 trägt die Registrierung A6-APH. Der Vierstrahler ist unter anderem mit der spektakulären Luxusuite "The Residence" für zwei Fluggäste ausgestattet.

Emirates hat ihre neueste A380-861, Registrierung A6-EOY, am 22. April als Flug EK7380 aus Hamburg nach Dubai überführt. Seinen ersten Linieneinsatz führte das nagelneue Flugzeug als Flug EK19 von Dubai nach Manchester am 24. April durch.

Ihre 76. A380 hat Emirates am 13. April in Hamburg übernommen. Der neueste Vierstrahler der Dubaier trägt die Registrierung A6-EOX.

Emirates ist der Kunde zweier Airbus A380, die nach der Stornierung eines Auftrags für zwei Flugzeuge durch Air Austral frei geworden waren. Emirates erhält diese beiden zusätzlichen A380 im vierten Quartal 2017. Ausgestattet werden sie mit Rolls-Royce-Triebwerken und Zweiklassenkabine.

Airbus hat im April die offizielle Verkaufsstatistik für den Monat März veröffentlicht. Nunmehr sind die beiden A380-Auträge für Air Austral, wie erwartet, gelöscht. Zugleich vermerkt der Hersteller aber eine neue Bestellung eines ungenannten Kunden für zwei A380, so dass die Gesamt-Auftragszahl unverändert bei 319 Flugzeugen für den großen Vierstrahler steht.

Emirates hat am 25. März in Hamburg-Finkenwerder ihre A380 mit der Werknummer MSN207 übernommen. Damit betreibt die Airline aus Dubai nun 75 Flugzeuge dieses weltgrößten Passagiermusters. 90 weitere A380-800 hat Emirates noch fest bestellt.

Etihad Airways hat am 5. März in Hamburg ihren sechsten Airbus A380-861 übernommen. Das Flugzeug mit der Werknummer MSN195 trägt die Registrierung A6-APF.

Emirates übernahm mit dem Airbus A380-861, A6-EOV, am 19. Februar in Hamburg ihren 74. Airbus A380.

British Airways hat am Abend des 3. Februar in Toulouse mit MSN194 ihre jüngste und elfte A380-841 übernommen. Das Flugzeug trägt die Registrierung G-XLEK. Damit muss nur noch ein fest bestelltes Flugzeug an BA ausgeliefert werden. BA-Chef Walsh hat bereits die Beschaffung von etwa fünf weiteren Flugzeugen ins Gespräch gebracht, dabei allerdings auch gebrauchte A380 als Beschaffungsvariante genannt.

Der Iran hat bei einem Staatsbesuch von Präsident Hassan Rouhani in Paris am 28. Januar nach dem Ende der UN-Sanktionen eine große Flugzeugbestellung bei Airbus angekündigt, zu der auch zwölf Airbus A380 gehören sollen. Noch ist der erst angekündigte Auftrag aber nicht verbucht.

Emirates übernahm mit dem Airbus A380-861, A6-EOU am 26. Januar das 180. A380-Kundenflugzeug und die erste A380 des Jahres 2016. Sie ist ist das bereits 73. Flugzeug dieses Musters der Airline aus Dubai.

Der ANA-Mutterkonzern ANA Holdings hat drei A380 mit Trent-900-Triebwerken zur Lieferung ab 2019 fest bestellt. Damit nehmen die bei der zeitweise insolventen Skymark eingestiegenen Japaner deren frühere, durch Airbus annullierte, A380-Bestellung wieder auf.

Die Leasingfirma Air Accord von den Bermuda-Inseln hat drei durch die mittlerweile insolvente Transaero erteilte A380-Bestellungen juristisch übernommen. Eine vierte Transaero-Bestellung wurde annulliert.


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Volker K. Thomalla/Sebastian Steinke


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