25.01.2018
FLUG REVUE

Fast die Hälfte der Flugzeuge gehen an EmiratesAirbus A380: Die Nutzer

Mit der A380 hat Airbus das größte Passagierflugzeug der Welt entwickelt. Nach offiziellen Angaben liegen derzeit 317 Bestellungen von 18 Airlines und Leasinggesellschaften für das Großraumflugzeug vor. Bis dato wurden davon 222 Maschinen an 13 A380-Kunden ausgeliefert.

A380 Nutzer

13 Fluggesellschaften aus aller Welt setzen derzeit die Airbus A380 mit zum Teil unterschiedlichsten Sitzplatzkonfigurationen ein. Foto und Copyright: Airbus  

 

Das A380-Programm von Airbus ist in den letzten Jahren ins Stocken geraden. Ausbleibende Neubestellungen und durch die Kunden verspätete Abnahmen trieben die Programmkosten in die Höhe. Airbus wird ab dem Jahr 2018 die Produktion von 28 auf zwölf A380 pro Jahr, oder weniger, drosseln. Dabei soll durch Rationalisierungsmaßnahmen möglichst eine „schwarze Null“ in der reinen Produktion gehalten werden. Durch eine verdichtete Kabineneinrichtung mit mehr Sitzen will Airbus außerdem die Kosten pro Sitz für die Betreiber senken und A380-Bestandskunden zum Kauf neuer Flugzeuge locken.

Mit insgesamt 142 Bestellungen ist Emirates mit Abstand der Großkunde von Airbus für die A380. Die Auslieferungen von 41 Maschinen stehen aktuell noch aus.

Bisher noch keine ihrer A380 übernommen haben die Leasinggesellschaft Amedeo (20), ungenannte Kunden (10), Virgin Atlantic (6), All Nippon Airways (3) und Air Accord (3). Es ist zu erwarten, dass einige dieser Kunden ihre A380 nicht abnehmen werden. Eine Problematik ist auch, dass es künftig - gerade beginnend mit Singapore Airlines - Leasingrückläufer geben wird, die sich nur sehr schwer an andere Airlines vermarkten lassen.

Bereits über die Jahre ist das Auftragsbuch bei Airbus geschrumpft. Wieder abbestellt haben Air Austral (2), Air France (2), Viajes Marsans (4), Hongkong Airlines (10, nun "unbekannter Kunde"), ILFC (10), Kingfisher Airlines (5), Privatkunde (1), Skymark Airlines (6) und Transaero (10).

Gar nicht erst gebaut wurde der A380-Frachter, für den es Bestellungen von Emirates (2), FedEx (10), ILFC (5) und UPS (10) gab.

Für die A380 stehen zwei Triebwerke zur Wahl Rolls-Royce konnte mit dem Trent 900 bisher 154 Flugzeuge für sich verbuchen während die Engine Alliance (GE Aviation und Pratt & Whitney) mit dem GP7200 bislang 133 Flugzeuge ausrüsten soll. Bei 30 Maschinen wurde noch keine Wahl getroffen.


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Zimmermann/as


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