08.06.2017
FLUG REVUE

Neue Probleme für airberlinAus für Kombination von TUIfly und Niki

Die TUI Group und die Etihad Aviation Group werden ihre Verhandlungen über das geplante Joint Venture zwischen der deutschen Flug-Tochter TUI fly und Niki nicht fortführen, so TUI heute.

Niki

Niki und TUIfly werden nun doch nicht zusammengelegt (Foto: Niki).  

 

Erst im Oktober 2016 hatten Air Berlin, Etihad und der TUI-Konzern ihre Pläne für eine neue Gesellschaft durch eine Verschmelzung der Tuifly mit der österreichischen Air-Berlin-Tochter Niki bekannt gegeben. Dadurch sollte die Sanierung von Air Berlin mit auf den Weg gebracht werden. "Strategisch macht eine starke europäische Touristik-Airline weiter sehr viel Sinn, denn der Luftverkehr in Deutschland ist durch Überkapazitäten geprägt", sagt TUI-Vorstandsmitglied Sebastian Ebel.

Auch wenn Niki nicht mehr für ein Joint Venture zur Verfügung steht, will sich die TUI weiter um die Neupositionierung der deutschen TUIfly bemühen, um, „für die Airline und ihre Mitarbeiter eine langfristige Perspektive zu entwickeln.“

"Etihad strebt offenbar eine Perspektive für das Gesamtunternehmen Air Berlin/Niki an und will Niki nicht länger aus der Air Berlin herauslösen; das ist eine andere Grundlage als das, was Etihad und seine Gesellschafter im Dezember 2016 mit uns vereinbart haben", zitiert das "Handelsblatt" ein Schreiben von TUI an seine Mitarbeiter. Bereits zuvor wurde der Starttermin für den Ferienflieger verschoben.



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