27.11.2015
FLUG REVUE

21 Flugzeuge gehen nach AustralienAustrian Airlines verkauft Fokker-Flotte an Alliance Aviation

Für 15 Millionen US-Dollar gibt Austrian Airlines seine 21 Fokker-Flugzeuge an die australische Alliance Aviation ab. Embraer-Jets sollen die Fokker ersetzen und die Flotte verjüngen.

Fokker 100 Austrian Airlines

Eine Fokker 100 von Austrian Airlines. Foto und Copyright: Austrian Airlines  

 

Austrian Airlines hat mit der australischen Bedarfsfluggesellschaft Alliance Aviation Services Limited einen Vertrag über den Verkauf der gesamten Fokker-Flotte unterschrieben. Die Fokker-Flotte der Austrian Airlines umfasst 15 Fokker 100 und sechs Fokker 70. Mit dem Verkauf der 21 Fokker-Flugzeuge soll die Mittelstreckenflotte von Austrian Airlines verjüngt werden. Die Fokker-Flugzeuge werden nach Angaben von Austrian Airlines ab Januar 2016 sukzessive gegen neuwertige Jets des Typs Embraer 195 getauscht. 

Der Kaufpreis für die Fokker-Flugzeuge soll 15 Millionen US-Dollar betragen und in Form eines Aktien- und eines Cashanteils bezahlt werden. Die Übertragung der Flugzeuge an Alliance Aviation ist schrittweise zwischen Dezember 2015 und Dezember 2017 geplant, parallel dazu sollen die Embraer-Jets bei Austrian Airlines eingeflottet werden.

Die Embraer-Jets haben ein Durchschnittsalter von vier Jahren, die Flugzeuge der Fokker-Flotte sind im Schnitt 21 Jahre alt. „Der Austausch der Flugzeuge von Fokker auf Embraer wird unsere Flotte deutlich verjüngen und Austrian Airlines bessere Stückkosten bieten“, teilt Austrian-Airlines-CEO Kay Kratky mit. 

Alliance Aviation verfügt bisher bereits über 15 Fokker 100 und acht Fokker 70 und ist nach eigenen Angaben der größte globale Betreiber dieser Flugzeugtypen. Die Fluggesellschaft mit Basen in Brisbane, Townsville, Cairns, Melbourne, Adelaide, Perth und Auckland ist bereits seit mehreren Jahren Kunde der auf Fokker-Wartung spezialisierten Austrian Technik Bratislava (ATB). Erst im Frühjahr 2015 wurde ein langfristiger Wartungsvertrag zwischen der Alliance Aviation und der Austrian Technik Bratislava abgeschlossen. 



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