02.05.2017
FLUG REVUE

Wechselhaftes FrachtgeschäftCargolux mit Gewinn

Cargolux Airlines hat nach einem besonders starken vierten Quartal für 2016 einen Nettogewinn von 5,5 Millionen US-Dollar geschafft.

Cargolux 747 Frachter Nase offen 2017

Cargolux betreibt eine reine 747-Frachterflotte (Foto: Cargolux).  

 

Das Jahr war laut Cargolux geprägt von einem „extrem unbeständigen Marktumfeld der internationalen Luftfrachtindustrie“, mit „beunruhigend niedrigen Erträgen“, hartem Wettbewerb und Überkapazität.

Die „extrem gute Hochsaison“ zum Ende des Jahres verschaffte Cargolux dann „beispiellose Rekordergebnisse“. Allein im November 2016 registrierte die Fluggesellschaft über 12.000 geflogene Blockstunden und mehr als 96.000 Tonnen wurden transportiert. Rekordverdächtig war außerdem in diesem Monat die tägliche Flugzeugnutzung von 16,74 Stunden pro Tag. Dieses Ergebnis wird nur noch vom November 2013 übertroffen, als Cargolux-Frachter durchschnittlich 16,85 Stunden pro Tag flogen.

Insgesamt hob Cargolux die angebotene Kapazität um zehn Prozent an, während das Wachstum der Zuladung nur bei 3,8 Prozent lag. Der weltweite Marktanteil von Cargolux liegt bei 3,9 Prozent. Im IATA Top 25 Ranking der Frachtfluggesellschaften für internationale angebotene FTKs (Frachttonnenkilometer) klettert Cargolux zwei Plätze nach oben und sichert sich Rang sechs – die höchste Position in der Geschichte der Fluggesellschaft.

Im Jahr 2016 transportierte die Cargolux Group 964131 Tonnen Fracht in ihrem globalen Netzwerk. Die angebotenen Tonnenkilometer stiegen auf 11.310 Millionen. Der allgemeine Ladefaktor lag bei 66,76 Prozent. Mit einer  Flotte von 26 747-Frachtern, bestehend aus 747-400Fs, 747-400ERFs und 747-8Fs, flog die Gruppe 122,575 Blockstunden, 6,7 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr.

Cargolux baute ihre Verbindungen von und nach Zhengzhou weiter aus. Der Standort ist nun der größte Hub der Cargolux Group in China und übertrifft damit sogar Shanghai. Die Flüge zwischen Luxemburg und Zhengzhou werden ergänzt durch Flüge über den Pazifik, nach Chicago und zurück.



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