01.12.2012
FLUG REVUE

Condors neuer Retrojet heißt "Achim"

Zum Winterflugplan 2012/13 nahm Condor eine zusätzliche Boeing 767-300 in ihren Flugbetrieb auf. Die Maschine mit der Kennung D-ABUM ist im Stil der 1970er Jahre nostalgisch lackiert. Zu Ehren des langjährigen Condor-Mitarbeiters Achim Nietmann, der in den Ruhestand ging, wurde die Maschine auf den Namen „Achim“ getauft.

Über den Taufnamen der Retromaschine entschieden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Airline. Sie folgten damit einem Aufruf, ihre Namensvorschläge einzureichen. Der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt: Neben Flugpionieren und Luftfahrtgrößen tauchte immer wieder der Name Achim Nietmann auf und es war schnell klar, dass die Retromaschine seinen Namen tragen sollte. „Achim Nietmann ist ein Vollblut-Condorianer“, so Gunnar Schmidt, Leiter Flugbetrieb und Chefpilot. „Mit der Taufe dieses Flugzeuges möchten wir Achim stellvertretend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für seinen Einsatz bei Condor danken. Mitarbeiter wie er machen unser Unternehmen aus und darauf sind wir stolz.“ Achim Nietmann war 37 Jahre lang als Referent im Flugbetrieb bei Condor tätig und sowohl beim Bodenpersonal als auch bei den fliegenden Kollegen der erste Ansprechpartner für alle Belange bekannt. Er verabschiedet sich nun in den Ruhestand.

Die Boeing 767-300 mit der Kennung D-ABUM wurde vor ihrer Einflottung an die Condor-Standards angepasst und mit Kerosin sparenden Winglets ausgestattet. Das Flugzeug verfügt über insgesamt 270 Sitze, davon 18 in der Comfort Class und 35 in der Premium Economy. Der Ferienflieger hat seine Flotte damit seit September 2011 von neun auf insgesamt zwölf Langstreckenflugzeuge erweitert.

Die Retrolackierung der Boeing 767 ist Teil der Condor-Kampagne „Damals wie heute“. Mit ihr macht der Ferienflieger auf seine 56-jährige Historie, die hohen Qualitätsstandards und die Condor-Tradition aufmerksam. Erst am 5. Dezember 2011 wurde ein Airbus A320 in nostalgischer Lackierung der späten 1960er Jahre vorgestellt und auf den Namen "Hans" getauft. Mit Hans erinnert Condor an den Flugcharter-Pionier Hans Geisler, der 1956 den ersten Condor-Flug charterte und damit am Anfang einer Erfolgsgeschichte steht.

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flugrevue.de/Matthias Gründer


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