18.07.2017
FLUG REVUE

Gemeinsame NetzwerkeEmirates und Flydubai bündeln ihre Kräfte

Abgestimmte Flugzeiten und eine gemeinsame Netzwerkplanung sind das Ziel der beiden arabischen Airlines. Das vertiefte Codeshare-Abkommen tritt im vierten Quartal in Kraft.

Emirates Flydubai

Die Kooperation zwischen Emirates und Flydubai geht über ein herkömmliches Codesharing hinaus. Foto und Copyright: Emirates  

 

Kunden der Regional-Fluggesellschaft Flydubai können durch das neue Geschäftsmodell auf zeitlich abgestimmte, weltweite Anschlussflüge des Emirates-Netzes zurückgreifen. Emirates-Passagiere wiederum können nach ihrer Ankunft in Dubai die Kurzstreckenflüge der Partner-Airline nutzen. Auch die Vielfliegerprogramme werden vernetzt. So spielen sich die beiden Unternehmen Fluggäste zu, nachdem Emirates vergangenes Jahr durch den Druck von Low-Cost-Airlines Gewinneinbrüche verzeichnen musste. Trotz der über 200 gemeinsamen Destinationen und der kombinierten Flotten werden die Airlines nach offiziellen Angaben weiterhin unabhängig voneinander und mit separatem Management geführt.

"Die Kooperation ist eine aufregende und signifikante Entwicklung für Emirates, Flydubai und den Flugverkehr in Dubai. Beide Fluggesellschaften sind über die Jahre unabhängig voneinander erfolgreich gewachsen. Diese Partnerschaft wird den großen Mehrwert, den ein Gemeinschaftsmodell der beiden Unternehmen den Kunden, den Airlines und Dubai ermöglichen kann, freisetzen“, sagt Scheich Ahmed bin Saeed Al Maktoum, Vorsitzender der Emirates Group und von Flydubai.

Auch das gemeinsame Drehkreuz am Dubai International Airport soll durch den Vertrag weiterentwickelt werden. Die Zusammenarbeit der Airlines soll den angespannten Flugverkehr entlasten und am Flughafen Slots für neue Ziele freigeben.



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