19.11.2014
FLUG REVUE

Drehkreuzairline aus ÄthiopienEthiopian Airlines will in Deutschland wachsen

Äthiopiens nationale Fluggesellschaft möchte gerne öfter nach Deutschland fliegen und über die bisher sieben zulässigen Flüge pro Woche nach Deutschland hinaus wachsen.

Ethiopian Boeing 787-8

Ethiopian verfügt über die größte 787-Flotte in Afrika. © Foto und Copyright: Ethiopian  

 

Äthiopiens nationale Fluggesellschaft möchte gerne in Deutschland wachsen und mehr als die bisher sieben genehmigten Flüge pro Woche nach Deutschland durchführen, sagte der Ethiopian-Direktor für Deutschland und Zentraleuropa, Henock Lemma Nigatu, bei einer Veranstaltung der Fluggesellschaft am Dienstag in Köln. Sein Unternehmen habe bereits entsprechende Rechte beantragt.

Schon seit 56 Jahren steuert die 1945 gegründete Fluggesellschaft den Frankfurter Flughafen an. Dabei wird täglich die Boeing 787 eingesetzt. Wegen der guten Buchungslage tausche man bereits vereinzelt größere Boeing 777 in den Frankfurt-Umlauf, teilte der Verkaufsdirektor und vorherige Flottenplaner der Airline mit. Star-Alliance-Mitglied Ethiopian interessiere sich aber auch für das Ziel München, das man gerne parallel zu Frankfurt anbieten würde. Allerdings dürfe dies nicht auf Kosten der gut laufenden Frankfurt-Flüge gehen. Um spät eintreffenden afrikanischen Anschlusspassagieren am Drehkreuz Addis Abeba auf dem Weg nach Deutschland eine bisher dort nötige Übernachtung zu ersparen, habe man den abendlichen Abflug nach Deutschland leicht nach hinten verlegt.

Derzeit verhandele Ethiopian, nach eigener Aussage ist sie Afrikas größte und  profitabelste Airline, außerdem mit den drei Moskauer Flughäfen, da man künftig auch die russische Hauptstadt bedienen wolle. Die Fluggesellschaft aus Äthiopien will im Rahmen eines ehrgeizigen, strategischen Wachstumsplans bis 2025 ihr Passagieraufkommen verdreifachen und dann rund 18 Millionen Fluggäste im Jahr befördern. Dazu wurde bereits ein großes Flottenerneuerungs- und Erweiterungsprogramm begonnen. Zu den heute 69 Flugzeugen im Bestand sollen weitere 29 Jets hinzukommen, darunter ab 2017 auch 14 Airbus A350-900.



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