11.04.2014
FLUG REVUE

Nach strategischer NeuausrichtungGutes Ergebnis 2013 für Tyrol Air Ambulance

Die auf Ambulanzflüge spezialisierte Gesellschaft machte 2013 nach der Umstrukturierung wieder Gewinn.

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Die Tyrol Air Ambulance hat sich auf Krankentransporte spezialisiert. Foto und Copyright: Tyron Air Ambulance  

 

Die im Januar 2013 definierte strategische Neuorientierung der Tyrol Air Ambulance (TAA) trägt erste Früchte: So erwirtschaftete die Fluggesellschaft 2013 einen Gewinn von 807000 Euro. Der Flugumsatz wuchs um sechs Prozent, und die Eigenkapitalquote konnte auf 31 Prozent verbessert werden. Für die Umsetzung des Restrukturierungsprozesses holte die Eigentümer-Gesellschaft Remi Finanz- und Verwaltungs AG Anfang letzten Jahres zwei Spezialisten an Bord: Der erfahrene Airline-Manager Manfred Helldoppler und die Reorganisationsspezialistin Dr. Carolin Porcham fokussierten sich auf das Kerngeschäft, führten interne Optimierungsmaßnahmen ein und entwickelten ein neues Dienstleistungsangebot für die Kunden. „Mit einem EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) von 807.000 Euro können wir 2013 positiv abschließen. Die deutlich verbesserte Eigenkapitalquote in der Höhe von 31 Prozent bestätigt unseren Weg und gibt der TAA die Stabilität, die eingeleitete Neuausrichtung konsequent fortzuführen“, zeigten sich Porcham und Helldoppler zufrieden. „Unser Ziel für 2014 ist es, das 2013 erreichte Eigenkapital zu halten und die TAA in eine langfristig sichere Zukunft zu fliegen“, sagte Manfred Helldoppler. „Das größte Potenzial sehen wir im Bereich der Mittel- und Langstreckenflüge. Hier gilt es, unsere Ambulanzkorridore aus den touristischen Ballungszentren 2014 entsprechend auszubauen und nach und nach alle notwendigen Anforderungen an unsere Services sowie die Flotte zu treffen“, ergänzte Dr. Carolin Porcham.

2013 war aber auch in puncto Flugvolumen ein erfolgreiches Jahr: So erzielte die Tyrol Air Ambulance mit knapp 4000 geleisteten Flugstunden das zweitbeste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte. Mit jeweils 354 und 433 Flugstunden gehören Januar und Februar 2013 zu den Rekordmonaten seit der Firmengründung 1976. Aber auch im Spätsommer war der Tiroler Flugbetrieb mit seiner Flotte im Dauereinsatz. Von August bis September 2013 wurden im Zuge der Sammeltransporte auf den Ambulanzkorridoren mit den Dornier-328-Flugzeugen 13 Prozent mehr Flugstunden und 22 Prozent mehr Patienten als im Vorjahr geflogen. Mit 385 Flügen in neun Monaten kann im Servicebereich der Einzel- und Doppelambulanzflüge ein weiterer Anstieg verzeichnet werden.

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flugrevue.de/Patrick Hoeveler


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