12.05.2016
FLUG REVUE

Großraumjets für wichtigste TransatlantikroutenIcelandair nimmt Boeing 767 in die Flotte

Icelandair ergänzt ihre Flotte um zwei Boeing 767. Die Großraum-Zweistrahler können 262 Passagiere befördern und kommen auf den wichtigsten Transatlantikrouten der Isländer zum Einsatz.

Boeing 767 und Boeing 757 Icelandair

Icelandair ergänzt ihre Standardrumpf-Flotte von 26 Boeing 757 (rechts) um zwei größere Boeing 767 (links). Foto und Copyright: Icelandair  

 

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair vergrößert ihre Flotte: Zu den 26 vorhandenen Boeing 757 kommen zwei Boeing 767-300ER, die über das Drehkreuz Keflavik Europa und Nordamerika verbinden. Die neuen Zweistrahler bieten Platz für jeweils 262 Passagiere. Die Kapazität erhöht sich damit auf den bedienten Strecken um bis zu 44 Prozent. Damit besteht die Flotte von Icelandair aus 28 Flugzeugen.

Die beiden Boeing 767 wurden, passend zur restlichen Flotte von Icelandair, mit neuen Sitzen, persönlichem Inflight-Entertainmentsystem, WiFi und LED-Beleuchtung ausgestattet. Eingesetzt werden die neuen Flottenmitglieder auf Verbindungen zwischen ausgewählten europäischen und nordamerikanischen Städten via Keflavik in Island.

Schnelles Umsteigen am Drehkreuz Keflavik

Icelandair bedient 43 Ziele, davon 16 in den USA und Kanada. Das Routennetz hat sich seit 2009 fast verdreifacht, die Kapazität hat sich von 1,3 Millionen auf ca. 3,7 Millionen Passagierplätze erhöht. Während der Sommersaison bringt es die Airline auf bis zu 100 Abflüge pro Tag.

Mit dem Stopover-Programm von Icelandair haben Transatlantikpassagiere die Gelegenheit, zwei Urlaube auf einer Reise zu verbinden: Sie können auf dem Weg von oder nach Nordamerika bis zu sieben Nächte in Island bleiben, ohne dass sich der Flugpreis erhöht. Icelandair punktet dabei mit kurzen Umsteigezeiten von 60 bis 90 Minuten in Island sowie der Möglichkeit, bereits in der Economy Class zwei Gepäckstücke à 23 Kilogramm einzuchecken. Zudem reisen Passagiere, von Nordamerika kommend, bereits in Keflavik schnell in den Schengenraum ein.

www.flugrevue.de/Sebastian Steinke


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