09.02.2017
FLUG REVUE

7,9 Millionen Passagiere im JanuarLufthansa Group mit zwölf Prozent im Plus

Die Airlines der Lufthansa Group haben im Januar rund 7,9 Millionen Fluggäste befördert. Dies entspricht einer Steigerung von 12,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Hauptverantwortlich dafür war die Einbeziehung von Brussels Airlines.

A319 Brussels ca 2016

Die Integration von Brussels Airlines brachte der Lufthansa Group im Januar einen zweistelligen Passagierzuwachs (Foto: Brussels Airlines).  

 

Die angeboten Sitzkilometer lagen um 9,9 Prozent über dem Vorjahr, gleichzeitig konnte der Absatz um 10,5 Prozent gesteigert werden. Daraus ergibt sich ein Sitzladefaktor, der mit 76,0 Prozent um 0,4 Prozentpunkte höher ausfällt als im Januar 2016.

Das Frachtangebot lag um 1,7 Prozent über Vorjahr, die abgesetzten Tonnenkilometer um 4,9 Prozent höher. Daraus ergibt sich ein um 2,0 Prozentpunkte höherer Nutzladefaktor. Das Preisumfeld entwickelte sich im Vorjahresvergleich währungsbereinigt deutlich rückläufig.

Die Netzwerk-Airlines Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines haben im Januar insgesamt 6,2 Millionen Fluggäste befördert und damit 3,2 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Lufthansa hat im Januar 4,3 Millionen Fluggäste in ihren Flugzeugen befördert und damit 2,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Billigsegment legt zu

Im Punkt-zu-Punkt-Verkehr hat die Lufthansa Group mit den Airlines Eurowings, (inklusive Germanwings) und Brussels Airlines im Januar 1,7 Millionen Fluggäste befördert, davon 1,5 Millionen auf Kurz- und 0,2 Millionen auf Langstreckenflügen. Einem um 114,9 Prozent erhöhten Angebot, stand ein um 112,0 Prozent erhöhter Absatz gegenüber.

Auf der Kurzstrecke wurden die angebotenen Sitzkilometer um 68,5 Prozent erhöht, die verkauften Sitzkilometer stiegen im gleichen Zeitraum um 67,9 Prozent. Der Sitzladefaktor ist auf diesen Flügen um 0,2 Prozentpunkte gesunken.

Auf der Langstrecke hat sich der Sitzladefaktor um 14,3 Prozentpunkte verringert. Das Angebot ist auf Langstrecken um 261,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, der Absatz um 251,7 Prozent gestiegen.



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